Wow, Deutschland ist im Halbfinale, hätte ich zu Beginn der WM ganz sicher nicht gedacht, aber nachdem die ganzen Mannschaften, die sonst so super sind, so früh raus geflogen sind und Deutschland aber immer weiter kam, gönne ich denen den Titel mittlerweile auch.
Aber WM-Zeit ist Flaggenzeit und schon wird einem wieder unterstellt, man sei politisch rechts, nur weil man in schwarz-rot-gold rumläuft und sich mit seinem Heimatland identifizieren kann.
Habe schon vor ein paar Jahren mit einem Bekannten lange darüber diskutiert, dass ich solche Sichtweisen als Schwachsinn empfinde und als dann auch noch ein Freund ein Foto davon schickte, wie die Linken an die Autofahnen Zettel mit dem Hinweis hängen, dass das Flaggen den Nationalismus fördern würde und das man das doch aus Respekt vor den anderen Nationen bitte lassen soll, da musste ich wirklich lachen, weil's Quark ist.
Es gibt tatsächlich Leute, die finden die Stimmung im Land zu großen sportlichen Ereignissen einfach toll und wollen daran teilhaben und machen dann eben eine Fahne ans Auto. Dadurch soll Leuten, die nicht aus Deutschland kommen oder sich damit nicht identifizieren können oder wollen nicht auf den Schlips getreten werden, sondern es soll einfach nur eine Zugehörigkeit ausdrücken. Wie der Schnurrbart bei den Hipstern. Die schwarze Kleidung bei Gothics.
Und diejenigen, die wirklich Anhänger des Rechtsextremismus sind, sind das auch außerhalb von WM und Co. Die brauchen keinen Anstoß, um scheiße zu sein, die sind immer so.
Mal abgesehen davon macht sich der Otto Normalverbraucher sicher keine politischen Gedanken, wenn er sein Trikot überzieht. Ebenso wenig fühlt man sich selbst eingeschränkt oder unerwünscht, wenn Leute mit Migrationshintergrund ihre Flaggen aufhängen, um eben ihr Land zu unterstützen, um nach außen hin zu zeigen, für wen sie sind.
Ich seh' das alles nicht so eng. Kann doch jeder sein, für wen er will. Und ich habe auch eine schwarz-rot-goldene Blumenkette bei mir rumliegen. Und ich sage auch "Wir haben gewonnen!" und nicht "Die deutsche Nationalmannschaft hat gewonnen" obwohl ich ja gar nicht mit auf dem Platz stand (in dem Fall hätten wir auch garantiert nicht gewonnen). Und trotz dieser Dinge bin ich ganz sicher nicht rechts. Ich finde es einfach sehr entspannt, einfach mal sagen zu können "Ich bin Deutscher und das ist nichts, wofür ich mich schämen müsste."
So schlimm das alles damals zur NS-Zeit war, ich bin gegen dieses Gefühl der Erbsünde. Man darf nicht vergessen, was passiert ist, aber man muss sich in der Gegenwart auch davon losmachen können.
In diesem Sinne: Deutschland, auf geht's! Dieses Jahr könnte der Titel drin sein. Ich bin auf jeden Fall dafür und werde mitfiebern. In schwarz, rot und gold.
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Samstag, 5. Juli 2014
Montag, 23. Juni 2014
Festival for young photojournalism
Vom 18. Bis 22. Juni
fand in Hannover auf dem ehemaligen expo-Gelände zum vierten Mal das „Festival
for young photojournalism“, kurz: Lumix Festival - weil es von Lumix gesponsert
wird – statt.
Drauf gekommen bin ich mal durch meinen Vater, der mir davon erzählte, das allererste hab ich leider verpasst, aber seitdem bin ich jedes Mal dort. Hannover ist schließlich nicht weit weg, mit 10 Euro Eintritt, bzw 7 Euro ermäßigt kann man nichts falsch machen und wie jedes Mal hat es sich wirklich gelohnt.
Gleich am 19. bin ich hingefahren und nachdem ich einen Kaffee getrunken hab, habe ich mir die Ausstellungen angeschaut.
Drauf gekommen bin ich mal durch meinen Vater, der mir davon erzählte, das allererste hab ich leider verpasst, aber seitdem bin ich jedes Mal dort. Hannover ist schließlich nicht weit weg, mit 10 Euro Eintritt, bzw 7 Euro ermäßigt kann man nichts falsch machen und wie jedes Mal hat es sich wirklich gelohnt.
Gleich am 19. bin ich hingefahren und nachdem ich einen Kaffee getrunken hab, habe ich mir die Ausstellungen angeschaut.
18.-22. june, the festival for young photojournalism took place in Hannover. It's not very far from where I live and 10 € for a ticket is totally okay.
Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir dabei die Ausstellung von Abdollah Heidari. Ich will gar nicht viel dazu sagen, weil die Fotos selbst schon so unfassbar viel sagen. Danach brauchte ich einen Augenblick, um mich auf die nächste Fotostrecke einlassen zu können.
Insgesamt will ich eigentlich nicht viel zu den Fotos sagen,
natürlich gab es einige, die mir besser gefallen haben als andere, aber alles
in allem waren es so starke Bilder, dass ich einfach nur sagen kann, dass sich
dieses Festival unheimlich lohnt.
I especially remind the exhibition of Abdollah Heidari, it really took my breath away.
Mittags hatte ich dann wirklich Lust, etwas Warmes zu essen,
denn es war kein besonders gutes Wetter, sodass einem die Kälte in den Knochen
saß.
Ich bin also zu einem der Imbisswagen vom Café 60 Grad gegangen und fragte, ob ich mal die Zutatenlisten von Pommes und Bratwurst lesen dürfe. Das war absolut kein Problem, was mich sehr erfreute und was mich dann noch glücklicher gemacht hat, war, dass ich Wurst und Pommes bedenkenlos essen konnte.
Ich bin also zu einem der Imbisswagen vom Café 60 Grad gegangen und fragte, ob ich mal die Zutatenlisten von Pommes und Bratwurst lesen dürfe. Das war absolut kein Problem, was mich sehr erfreute und was mich dann noch glücklicher gemacht hat, war, dass ich Wurst und Pommes bedenkenlos essen konnte.
For lunch, I had pommes frites and some bratwurst, reading the ingredients list wasn't a problem and it tasted amazing.
Gestärkt ging ich dann in den Skywalk, es war mittlerweile
14 Uhr und um 15 Uhr gab es bei ihrer Ausstellung eine Begegnung mit der Fotografin
Insa-Cathérine Hagemann. In der Broschüre hatte mich ihr Projekt (Das Begleiten
einer Tänzerin beim Beenden ihrer Karriere) irgendwie gefesselt, sodass ich
gern dabei sein wollte, wenn sie einige Worte dazu erzählt.
Allmählich sah ich mir die einzelnen Ausstellungen an, um die Stunde Wartezeit noch zu überbrücken.
Was Frau Hagemann dann zu erzählen hatte, war wirklich interessant.
Sollte sich jemand dazu entschließen, in 2 Jahren selbst das Lumix-Festival zu besuchen, kann ich nur empfehlen, die Begegnungen mit den Fotografen wahr zu nehmen, jedes Mal wieder inspirieren sie mich durch Dinge, die sie sagen.
At 15 o' clock I had a talk with a photographer about her exhibition. I totally advise o everyone, to talk to the photographers hanging around, it can be very inspiring.
Anschließend fuhr ich nach Hause, denn der nächste Tag würde
lang werden…
…denn es gab ein Symposium zum Thema „Wie managen wir die
Bilderflut? - „Löschen“ wäre bei vielen
Bildern angebracht, ist aber nicht wirklich zielführend.“
Morgens um 9 ging es los und ich wollte wirklich pünktlich da sein, damit ich noch einen Platz bekam, ich hatte nämlich leider versäumt, mich anzumelden.
Bei der Registrierung traf ich dann einen ehemaligen Studenten aus Hildesheim, der nun bei dem Symposium mitwirkte und einen meiner Dozenten kannte. Es gibt also doch berufstätige Kuwis!
Morgens um 9 ging es los und ich wollte wirklich pünktlich da sein, damit ich noch einen Platz bekam, ich hatte nämlich leider versäumt, mich anzumelden.
Bei der Registrierung traf ich dann einen ehemaligen Studenten aus Hildesheim, der nun bei dem Symposium mitwirkte und einen meiner Dozenten kannte. Es gibt also doch berufstätige Kuwis!
Bevor die Vorträge losgingen, lernte ich 2 junge
Fotografinnen/Studentinnen kennen, mit denen ich dann auch den Rest des Tages
verbrachte. Wir hörten uns gemeinsam die Vorträge an und aßen dann mittags auch
zusammen.

Die Vorträge werde ich hier nicht näher beleuchten, das führte zu weit, wen es aber interessiert, der kann sich gern bei mir melden, dann berichte ich davon.
Zu Mittag waren wir in der Kantine, das Festivalgelände ist
schließlich auch Hochschulgelände. Es gab Lachs und Kartoffeln, zum
unschlagbaren Preis von 2,40 Euro. Da war es dann auch nicht so tragisch, dass
die Kartoffeln irgendwie chemisch schmeckten.
Nachdem die Vorträge gelaufen waren, ging es für mich
schnell weiter zu Go4Music, meinen Bericht darüber findet ihr hier
Alles in allem kann ich nur sagen: Lumix? Gern nächstes Mal
wieder!
Dienstag, 13. Mai 2014
Zöliakie
Seit ein paar Wochen bin ich bei Facebook in einer tollen Gruppe, die sich "Zöliakie-Austausch" nennt.
https://www.facebook.com/groups/183802998338199/?fref=nf
Das ist auf jeden Fall eine super Sache, weil man sich da mit Leidensgenossen austauschen kann, Rezepte teilt und Tipps findet, wo man glutenfrei essen gehen kann. Also echt eine super Sache.
Ich finde es aber jetzt schon nervig, weil täglich mindestens 10 Leute (zumindest gefühlt) einen Post einstellen "Ist das glutenfrei?"
Tollerweise muss in Deutschland alles deklariert sein, sodass man solche Dinge ganz einfach selbst rausfindet. Packung umdrehen und lesen.
Außerdem: Wenn man schon so viel Internet hat, dass man ein Foto vom betreffenden Produkt bei facebook hochladen kann, kann man auch mal flugs googlen. Abgesehen davon: Wenn man an einer Lebensmittelunverträglichkeit erkrankt ist, dann informiert man sich doch direkt, was man darf und was nicht. War zumindest bei mir so.
Eine kleine Liste dabei, ab geht's.
Was mir aber noch viel saurer aufstößt als das ständige "Ich setze mich nicht mit meiner Erkrankung auseinander und hab deshalb keinen Plan, was ich essen kann." sind die Situationen, die von den Betroffenen berichtet werden, in denen sie auf völliges Unverständnis stoßen.
Als die Gluten-Sache bei mir aufkam, war ich immerhin schon 18, also quasi erwachsen, und trotzdem haben meine Eltern mich in allem unterstützt, Papa hat mir eine Liste mit E-Nummern ausgedruckt, damit ich damit auch was anfangen kann und nicht in Fallen tappe, meine Mama hat jede blöde Schokolade gegenkontrolliert, damit ich nicht leide, falls mir selbst mal was durch die Lappen geht, was anfänglich leider oft der Fall war, Macht der Gewohnheit eben. Für mich wurde immer Ersatz gekocht, wenn ich das eigentliche Essen nicht durfte und das sogar penibler, als ich es selbst getan hätte.
Jetzt kann man sagen: "Klar, das sind ja auch deine Eltern." Aber was, wenn ich euch sage, meine Freunde sind mindestens genauso toll?
Für Abende, wenn wir uns alle zusammen getroffen haben, zum Beispiel zum Burger essen, habe ich mich um Brötchen und Fleisch gekümmert, sodass ich da save war und eine Freundin fragt, ob sie einen Salat machen soll und was ich dürfte. Habe ihr von den glutenfreien Nudeln von Rewe erzählt und zack ging's los. Wenn sich mal jemand nicht sicher war wegen Pesto oder ähnlicher Dinge, einfach schnell eine SMS an mich und ich konnte ganz normal mit allen mitessen.
Zu Silvester gab's bei mir ein Mitbring-Buffet und eine Freundin hat gefragt, was sie machen kann, damit ich's darf, ich hab ihr ein Keks-Rezept geschickt und sie hat die gebacken.
Und 4 Monate später hatte sie Geburtstag und hat von sich aus diese Kekse wieder gebacken.
Bei meinem Freund ist immer Müsli und Brot vorhanden, Saucen werden nur noch mit Kartoffelmehl angedickt, damit ich auch spontan mal vorbei kommen kann, denn die Spontaneität hat sich durchaus eingeschränkt durch die Erkrankung.
Ich kann also nur sagen, dass ich bisher noch gar nicht auf Unverständnis gestoßen bin, und falls das hier jemand liest, der Auslöser für Negativ-Erfahrungen meiner Leidensgenossen war: Warum bitte? Warum so viel Unverständnis, für etwas, für das man nichts kann? Ähnlich der Hautfarbe, der sexuellen Orientierung und allem möglichen Anderen, wofür man diskriminiert wird, sucht man sich Zöliakie nicht aus, man hat sie. Es ist eine Einschränkung, aber mehr auch nicht. Und man lebt damit regelrecht normal, wenn man solche Freunde und Familie hat wie ich. Man kommt sich aber wirklich krank und benachteiligt vor, wenn man auf Leute trifft, die einen nicht ernst nehmen, die nicht darauf achten, ihr Brot vielleicht nicht gerade auf dem Allergiker-Teller zu schneiden, etc. Für mich gibt es bei den Grill-Abenden sogar immer eine eigene Ecke auf dem Grill ebenso wie eine eigene Grillzange. Ich bin hochzufrieden mit meinem Umfeld und wünsche das jedem anderen, der unter ähnlichen Umständen sein Leben führt, wie ich es tue.
Wer sehen will, dass Zöliakie längst kein Einzelfall mehr ist, kann über facebook unter #worldceliacsinaction2014 einige Aktionen beobachten und vielleicht auch unterstützen, die den Zöliakie-Erkrankten den Alltag erleichtern sollen, mein Favorit: glutenfreie Burger bei McDonalds, Gott, was würde ich mich darüber freuen! :D
https://www.facebook.com/groups/183802998338199/?fref=nf
Das ist auf jeden Fall eine super Sache, weil man sich da mit Leidensgenossen austauschen kann, Rezepte teilt und Tipps findet, wo man glutenfrei essen gehen kann. Also echt eine super Sache.
Ich finde es aber jetzt schon nervig, weil täglich mindestens 10 Leute (zumindest gefühlt) einen Post einstellen "Ist das glutenfrei?"
Tollerweise muss in Deutschland alles deklariert sein, sodass man solche Dinge ganz einfach selbst rausfindet. Packung umdrehen und lesen.
Außerdem: Wenn man schon so viel Internet hat, dass man ein Foto vom betreffenden Produkt bei facebook hochladen kann, kann man auch mal flugs googlen. Abgesehen davon: Wenn man an einer Lebensmittelunverträglichkeit erkrankt ist, dann informiert man sich doch direkt, was man darf und was nicht. War zumindest bei mir so.
Eine kleine Liste dabei, ab geht's.
Was mir aber noch viel saurer aufstößt als das ständige "Ich setze mich nicht mit meiner Erkrankung auseinander und hab deshalb keinen Plan, was ich essen kann." sind die Situationen, die von den Betroffenen berichtet werden, in denen sie auf völliges Unverständnis stoßen.
Als die Gluten-Sache bei mir aufkam, war ich immerhin schon 18, also quasi erwachsen, und trotzdem haben meine Eltern mich in allem unterstützt, Papa hat mir eine Liste mit E-Nummern ausgedruckt, damit ich damit auch was anfangen kann und nicht in Fallen tappe, meine Mama hat jede blöde Schokolade gegenkontrolliert, damit ich nicht leide, falls mir selbst mal was durch die Lappen geht, was anfänglich leider oft der Fall war, Macht der Gewohnheit eben. Für mich wurde immer Ersatz gekocht, wenn ich das eigentliche Essen nicht durfte und das sogar penibler, als ich es selbst getan hätte.
Jetzt kann man sagen: "Klar, das sind ja auch deine Eltern." Aber was, wenn ich euch sage, meine Freunde sind mindestens genauso toll?
Für Abende, wenn wir uns alle zusammen getroffen haben, zum Beispiel zum Burger essen, habe ich mich um Brötchen und Fleisch gekümmert, sodass ich da save war und eine Freundin fragt, ob sie einen Salat machen soll und was ich dürfte. Habe ihr von den glutenfreien Nudeln von Rewe erzählt und zack ging's los. Wenn sich mal jemand nicht sicher war wegen Pesto oder ähnlicher Dinge, einfach schnell eine SMS an mich und ich konnte ganz normal mit allen mitessen.
Zu Silvester gab's bei mir ein Mitbring-Buffet und eine Freundin hat gefragt, was sie machen kann, damit ich's darf, ich hab ihr ein Keks-Rezept geschickt und sie hat die gebacken.
Und 4 Monate später hatte sie Geburtstag und hat von sich aus diese Kekse wieder gebacken.
Bei meinem Freund ist immer Müsli und Brot vorhanden, Saucen werden nur noch mit Kartoffelmehl angedickt, damit ich auch spontan mal vorbei kommen kann, denn die Spontaneität hat sich durchaus eingeschränkt durch die Erkrankung.
Ich kann also nur sagen, dass ich bisher noch gar nicht auf Unverständnis gestoßen bin, und falls das hier jemand liest, der Auslöser für Negativ-Erfahrungen meiner Leidensgenossen war: Warum bitte? Warum so viel Unverständnis, für etwas, für das man nichts kann? Ähnlich der Hautfarbe, der sexuellen Orientierung und allem möglichen Anderen, wofür man diskriminiert wird, sucht man sich Zöliakie nicht aus, man hat sie. Es ist eine Einschränkung, aber mehr auch nicht. Und man lebt damit regelrecht normal, wenn man solche Freunde und Familie hat wie ich. Man kommt sich aber wirklich krank und benachteiligt vor, wenn man auf Leute trifft, die einen nicht ernst nehmen, die nicht darauf achten, ihr Brot vielleicht nicht gerade auf dem Allergiker-Teller zu schneiden, etc. Für mich gibt es bei den Grill-Abenden sogar immer eine eigene Ecke auf dem Grill ebenso wie eine eigene Grillzange. Ich bin hochzufrieden mit meinem Umfeld und wünsche das jedem anderen, der unter ähnlichen Umständen sein Leben führt, wie ich es tue.
Wer sehen will, dass Zöliakie längst kein Einzelfall mehr ist, kann über facebook unter #worldceliacsinaction2014 einige Aktionen beobachten und vielleicht auch unterstützen, die den Zöliakie-Erkrankten den Alltag erleichtern sollen, mein Favorit: glutenfreie Burger bei McDonalds, Gott, was würde ich mich darüber freuen! :D
Mittwoch, 12. März 2014
Ich will mir keinen Ask-Account zulegen, aber...
Leute, ihr seid schon echt geil. Da hab ich mir extra keinen Account bei Formspring oder ask.fm zugelegt, weil meine Meinung dahingehend ja auch ziemlich deutlich ist und ich besonders mit der Anonymität ein Problem habe, da kommen anonyme Mails. Keine fiesen, das gebe ich zu, aber mein Plan scheint nicht aufgegangen zu sein.
Neben Support kamen auch ein paar hübsche Fragen, meine vier Favoriten, die auch mal häufiger kamen, hab ich hier mal beantwortet.
Keine Panik, ich beiße nicht, mich kann man auch alles einfach so fragen, dafür braucht man keinen anonymen E-Mail-Account.
Also, falls mal wieder Fragen auftauchen, gerne persönlich oder so :D
Neben Support kamen auch ein paar hübsche Fragen, meine vier Favoriten, die auch mal häufiger kamen, hab ich hier mal beantwortet.
Keine Panik, ich beiße nicht, mich kann man auch alles einfach so fragen, dafür braucht man keinen anonymen E-Mail-Account.
Also, falls mal wieder Fragen auftauchen, gerne persönlich oder so :D
Deine Haare sind zwar gut gefärbt, aber man sieht schon, dass du
färbst.
Ich färbe nicht und habe noch nie gefärbt :D
Meine Haare sind absolut naturbraun und ich gebe zu, dass sie im letzten Jahr etwas heller geworden sind und wenn das Sonnenlicht draufstrahlt, erscheinen einzelne Strähnen blond oder sogar rötlich, aber ich versichere euch, ich habe meine Haare noch nie gefärbt und habe es auch eigentlich nicht vor.
Ich färbe nicht und habe noch nie gefärbt :D
Meine Haare sind absolut naturbraun und ich gebe zu, dass sie im letzten Jahr etwas heller geworden sind und wenn das Sonnenlicht draufstrahlt, erscheinen einzelne Strähnen blond oder sogar rötlich, aber ich versichere euch, ich habe meine Haare noch nie gefärbt und habe es auch eigentlich nicht vor.
Was für eine Diät machst du?
Meine Diät heißt „Friss oder stirb“. Ich habe das enorme
Glück, von Natur aus weitgehend schlank zu sein und das noch viel größere
Glück, dass mein Selbstwertgefühl nicht von meinem Body Mass Index abhängt.
Ich mache keinen Sport und esse alles, was mir schmeckt, beziehungsweise was ich darf, da ich eine Fructoseintoleranz und eine Gluten-Allergie habe. Also ist bei mir schon mit Kohlehydraten nicht so viel los, das geb' ich zu, dafür esse ich umso mehr Zucker und Fett. Also, ich achte gar nicht auf meine Ernährung oder sonstiges.
Ich mache keinen Sport und esse alles, was mir schmeckt, beziehungsweise was ich darf, da ich eine Fructoseintoleranz und eine Gluten-Allergie habe. Also ist bei mir schon mit Kohlehydraten nicht so viel los, das geb' ich zu, dafür esse ich umso mehr Zucker und Fett. Also, ich achte gar nicht auf meine Ernährung oder sonstiges.
Schreib doch mal deine Meinung zu Uli Hoeneß!
Hatte drüber nachgedacht, habe es aber verworfen, weil das zu
kurz und zu böse wäre.
Für mich gehört der Kerl in den Knast.
Seine Selbstanzeige zählt für mich nicht, bei dem, was nachträglich noch alles auf den Tisch kam.
Und das Argument, er hätte soviel Gutes getan, kann ja wohl nicht ernst gemeint sein.
Angenommen, ich klaue Lebensmittel im Wert von hundert Euro, um eine arme Familie damit eine Woche lang zu unterstützen. Kann ich dann Straffreiheit erwarten, weil ich ja schließlich was „Gutes Kriminelles“ getan habe? Wohl kaum.
Hoeneß in den Knast, ganz klar.
Für mich gehört der Kerl in den Knast.
Seine Selbstanzeige zählt für mich nicht, bei dem, was nachträglich noch alles auf den Tisch kam.
Und das Argument, er hätte soviel Gutes getan, kann ja wohl nicht ernst gemeint sein.
Angenommen, ich klaue Lebensmittel im Wert von hundert Euro, um eine arme Familie damit eine Woche lang zu unterstützen. Kann ich dann Straffreiheit erwarten, weil ich ja schließlich was „Gutes Kriminelles“ getan habe? Wohl kaum.
Hoeneß in den Knast, ganz klar.
Mach dir mal ask!
Nee, lieber nicht. http://erkenntnisaposteriori.blogspot.de/2012/05/formspring-plattform-der-feiglinge.html
Gleiches gilt für ask.fm
Gleiches gilt für ask.fm
Dienstag, 11. März 2014
Appzocke
Es gab mal wieder einen Gastautor, der sich über Apps und die Geldmacherei damit ausgelassen hat.
Ich stelle den Text hier so ein, wie ich ihn bekommen habe, und sage Danke an Till!
Die Bilder konnte ich leider nicht mit übernehmen, weil keine Quellenangabe dabei war und falls sich mal der falsche Mensch hierher verirrt, stehe ich ziemlich doof da.
Ich wollte mich dann auch mal dransetzen und was schreiben ;) Bei mir geht
es darum, wie den Nutzern von Smartphone das Geld aus der Tasche gezogen wird (
ganz klare eigene Dummheit der User !!!) Am Anfang der app stors gab es gratis
Apps und Apps für die man bezahlen musste ... Inzwischen gibt es fast
keine app mehr, wo es keine inapp Käufe oder
sogenannte "PRO" Versionen zu Kaufen gibt. Grade bei Spielen werden
inapp Käufe genutzt um einen klaren Vorteil zu erzielen gegenüber den nicht Payer ( Payer : so werden Spieler bezeichnet die sich ihren
Erfolg erkaufen ) ich selber habe eine Zeit lang Dragons of Atlantis auf dem
Handy gespielt und aufgehört weil ich einfach nicht mehr hinterher kann weil ich
kein Geld in das Spiel investieren wollte.... Ich kenne ingame Leute die schon über 800€ in ein HANDYSPIEL gesteckt haben und das finde ich
einfach KRASS aber auch so kleine Dinge wie das beliebte Candy Crush Saga
bietet lächerliche 5 Züge mehr für im Schnitt 2€ wobei die Level zum Teil so gestaltet sind , dass es nur
mir sehr viel Glück zu schaffen ist ohne Geld auszugeben wenn man keine
Geduld mehr hat . Leider ziehen immer mehr spiele nach z.B. Habe ich sehr gerne
mal zwischendurch plant vs. Zombies gespielt und habe sicherlich auch den 2.
Teil voller Vorfreude runtergeladen.... Als ich den dann ne Zeit gespielt habe,
habe ich ihn gleich wieder gelöscht . Eine Pflanze (die man natürlich kaufen muss) kostet 2-3 € und auch die spezial Aktionen kosten Punkte , die man kaufen kann oder
sehr wenig ingame bekommt . Klar
ist das ein praktisches System.... Da die Summen recht gering sind denkt sich
der User, dass er das mal machen kann und dann immer und immer wieder... So
wird den Spielern das Geld entlockt.Ich finde es nur schade, dass man
heutzutage ohne bezahlen kein Spiel mehr gut spielen kann . Das soll nicht heißen, dass ich gegen bezahl apps bin ;) auch ich bin ab und zu mal bereit den
einen oder anderen Euro in den Google app Store zu stecken und auch apps zu
kaufen um die Entwickler zu unterstützen. Sinnvolle apps
wie Office Programme oder auch nett gemachte Spiele wie Worms, Fieldrunners2
oder auch Quizduell habe ich gekauft aber ich bin absolut gegen diese "Wer
Zahlt Gewinnt" Strategie der app Entwickler da man in den Spielen immer
gut sein will( wenn nicht sogar der beste ) MUSS man früher oder später investieren.. Deswegen bleibe ich bei einem GBA oder
SNES Emulator und lade die spiele gratis auf mein Handy ;) so habe
ich qualitativ hochwertige Retro spiele GRATIS und überbrücken so meine Wartezeiten mit Pokémon und anderem Nerd stuff;)
Ich stelle den Text hier so ein, wie ich ihn bekommen habe, und sage Danke an Till!
Die Bilder konnte ich leider nicht mit übernehmen, weil keine Quellenangabe dabei war und falls sich mal der falsche Mensch hierher verirrt, stehe ich ziemlich doof da.
Ich wollte mich dann auch mal dransetzen und was schreiben ;) Bei mir geht
es darum, wie den Nutzern von Smartphone das Geld aus der Tasche gezogen wird (
ganz klare eigene Dummheit der User !!!) Am Anfang der app stors gab es gratis
Apps und Apps für die man bezahlen musste ... Inzwischen gibt es fast
keine app mehr, wo es keine inapp Käufe oder
sogenannte "PRO" Versionen zu Kaufen gibt. Grade bei Spielen werden
inapp Käufe genutzt um einen klaren Vorteil zu erzielen gegenüber den nicht Payer ( Payer : so werden Spieler bezeichnet die sich ihren
Erfolg erkaufen ) ich selber habe eine Zeit lang Dragons of Atlantis auf dem
Handy gespielt und aufgehört weil ich einfach nicht mehr hinterher kann weil ich
kein Geld in das Spiel investieren wollte.... Ich kenne ingame Leute die schon über 800€ in ein HANDYSPIEL gesteckt haben und das finde ich
einfach KRASS aber auch so kleine Dinge wie das beliebte Candy Crush Saga
bietet lächerliche 5 Züge mehr für im Schnitt 2€ wobei die Level zum Teil so gestaltet sind , dass es nur
mir sehr viel Glück zu schaffen ist ohne Geld auszugeben wenn man keine
Geduld mehr hat . Leider ziehen immer mehr spiele nach z.B. Habe ich sehr gerne
mal zwischendurch plant vs. Zombies gespielt und habe sicherlich auch den 2.
Teil voller Vorfreude runtergeladen.... Als ich den dann ne Zeit gespielt habe,
habe ich ihn gleich wieder gelöscht . Eine Pflanze (die man natürlich kaufen muss) kostet 2-3 € und auch die spezial Aktionen kosten Punkte , die man kaufen kann oder
sehr wenig ingame bekommt . Klar
ist das ein praktisches System.... Da die Summen recht gering sind denkt sich
der User, dass er das mal machen kann und dann immer und immer wieder... So
wird den Spielern das Geld entlockt.Ich finde es nur schade, dass man
heutzutage ohne bezahlen kein Spiel mehr gut spielen kann . Das soll nicht heißen, dass ich gegen bezahl apps bin ;) auch ich bin ab und zu mal bereit den
einen oder anderen Euro in den Google app Store zu stecken und auch apps zu
kaufen um die Entwickler zu unterstützen. Sinnvolle apps
wie Office Programme oder auch nett gemachte Spiele wie Worms, Fieldrunners2
oder auch Quizduell habe ich gekauft aber ich bin absolut gegen diese "Wer
Zahlt Gewinnt" Strategie der app Entwickler da man in den Spielen immer
gut sein will( wenn nicht sogar der beste ) MUSS man früher oder später investieren.. Deswegen bleibe ich bei einem GBA oder
SNES Emulator und lade die spiele gratis auf mein Handy ;) so habe
ich qualitativ hochwertige Retro spiele GRATIS und überbrücken so meine Wartezeiten mit Pokémon und anderem Nerd stuff;)
Samstag, 22. Februar 2014
Ich schick' 'ne Brieftaube
Uiuiui, facebook hat whatsapp gekauft. Kein Skandal für mich.
Konkurrenz wird gekauft. Wie oft habe ich meine Schwester sagen hören "Eigentlich schreibe ich nur noch über whatsapp, facebook nutze ich gar nicht mehr."
Also kauft die noch stärkere Firma die schwächere auf, und zwar für 19 Milliarden Dollar.
Tja, und heute, wenige Tage nach Bekanntwerden des Kaufes, brechen die whatsapp-Server zusammen. Was'n Zufall.
Einige meinen, facebook arbeitet an einem Update um damit anschließend die Daten der User abfangen zu können.
Andere meinen, facebook ist einfach unfähig.
Wieder andere denken, dass die NSA die Finger im Spiel hat.
Ich kann mir alles vorstellen und noch mehr.
Wenn die Whatsapp-Server zusammenbrechen, worüber kommuniziert man dann mit mehreren Personen gleichzeitig? Bingo, facebook!
Ich bin mir sicher, dass die facebook-Logins gerade steigen wie nichts Gutes.
Und es ist hundertprozentig kein Zufall, dass ausgerechnet so kurz nach dem Kauf whatsapp nicht nutzbar ist.
Ich behaupte, da steckt ein Plan dahinter und ich unterstelle Zuckerberg alles Schlechte.
Warum sonst sollte er für eine App, die 1,5 Milliarden Dollar wert ist, 19 hinblättern?
Ich behaupte, in 2 Wochen bis 10 Jahren haben wir einen neuen Skandal in der Größenordnung der NSA-Affäre und das alles wird auf die vorletzte Februarwoche 2014 zurückzuführen sein.
Klar kann man jetzt den Anbieter wechseln, aber als ob die nicht gekauft werden.
Threema wird ja derzeit als gute Alternative gehandelt, aber sollten die whatsapp-Nutzer tatsächlich dahin überlaufen, wird die App von Windows gekauft. Oder auch von facebook. Oder irgendjemand anderem, der glaubt, damit was anfangen zu können.
Es ist doch am Ende eh immer das Selbe.
Außerdem scheint es irgendwie für die handvoll WindowsPhone-Besitzer, zu denen ich gehöre, keine Alternative zu whatsapp zu geben.
Aber meine Verschwörungstheorien hab ich bisher immer persönlich geklärt, ob da jetzt die NSA oder sonst wer drinhängt, mir kann am Ende keiner was, denn für mich gilt immer noch:
Alles, was ich nicht online stelle, guckt sich weder Zuckerberg noch die NSA an.
Konkurrenz wird gekauft. Wie oft habe ich meine Schwester sagen hören "Eigentlich schreibe ich nur noch über whatsapp, facebook nutze ich gar nicht mehr."
Also kauft die noch stärkere Firma die schwächere auf, und zwar für 19 Milliarden Dollar.
Tja, und heute, wenige Tage nach Bekanntwerden des Kaufes, brechen die whatsapp-Server zusammen. Was'n Zufall.
Einige meinen, facebook arbeitet an einem Update um damit anschließend die Daten der User abfangen zu können.
Andere meinen, facebook ist einfach unfähig.
Wieder andere denken, dass die NSA die Finger im Spiel hat.
Ich kann mir alles vorstellen und noch mehr.
Wenn die Whatsapp-Server zusammenbrechen, worüber kommuniziert man dann mit mehreren Personen gleichzeitig? Bingo, facebook!
Ich bin mir sicher, dass die facebook-Logins gerade steigen wie nichts Gutes.
Und es ist hundertprozentig kein Zufall, dass ausgerechnet so kurz nach dem Kauf whatsapp nicht nutzbar ist.
Ich behaupte, da steckt ein Plan dahinter und ich unterstelle Zuckerberg alles Schlechte.
Warum sonst sollte er für eine App, die 1,5 Milliarden Dollar wert ist, 19 hinblättern?
Ich behaupte, in 2 Wochen bis 10 Jahren haben wir einen neuen Skandal in der Größenordnung der NSA-Affäre und das alles wird auf die vorletzte Februarwoche 2014 zurückzuführen sein.
Klar kann man jetzt den Anbieter wechseln, aber als ob die nicht gekauft werden.
Threema wird ja derzeit als gute Alternative gehandelt, aber sollten die whatsapp-Nutzer tatsächlich dahin überlaufen, wird die App von Windows gekauft. Oder auch von facebook. Oder irgendjemand anderem, der glaubt, damit was anfangen zu können.
Es ist doch am Ende eh immer das Selbe.
Außerdem scheint es irgendwie für die handvoll WindowsPhone-Besitzer, zu denen ich gehöre, keine Alternative zu whatsapp zu geben.
Aber meine Verschwörungstheorien hab ich bisher immer persönlich geklärt, ob da jetzt die NSA oder sonst wer drinhängt, mir kann am Ende keiner was, denn für mich gilt immer noch:
Alles, was ich nicht online stelle, guckt sich weder Zuckerberg noch die NSA an.
Donnerstag, 6. Februar 2014
Trendy
Wie so oft (oder eigentlich immer) nutze ich meinen Blog, um
meinem Unmut Luft zu machen.
Anlass für diesen Eintrag, ist der Trend, der seit einigen Tagen (oder Wochen?) auf facebook wütet.
Anlass für diesen Eintrag, ist der Trend, der seit einigen Tagen (oder Wochen?) auf facebook wütet.
„Trink einen halben Liter Bier auf ex innerhalb von 24
Stunden, nachdem ich dich nominiert habe, oder du spendierst mir’n Kasten.“
Wow. Selten etwas so Stumpfes gehört.
Und mir ist durchaus bewusst, dass ich mit diesem Eintrag
auf Millionen (oder Milliarden. Hat ja jeder 2. Ha.Ha. Schlechter Witz an
schlechter Stelle) taube Ohren stoßen werde, weil’s doch „voll witzig“ ist,
aber mal im Ernst: Wir sind alle stets darum bemüht, möglichst keine
diffamierenden Partyfotos von uns an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen, auf
denen ein potenzieller zukünftiger Arbeitgeber, oder auch nur Mami und Papi
sehen könnten, dass man ganz gern mal einen kippt.
Die Leute, die mich kennen (und alle, die diesen Blog lesen,
kennen mich auch, ich bilde mir nichts über horrende Leserzahlen ein), wissen,
dass ich absolut nichts dagegen habe, wenn man sich mal einen hinter die Binde
gießen möchte und ich bin auch sonst für eine Menge Spaß zu haben, aber das,
was hier mit diesem Bier-Exen zelebriert wird, ist doch einfach nur bescheuert.
Es ist so doppelmoralisch, sich in der Öffentlichkeit des Internets zu
betrinken aber WEHE es kommt ein schlechtes Bild von mir auf Facebook!
Und ja, ich weiß, von einem halben Liter Bier ist noch
niemand betrunken, und trotzdem finde ich, dass es ein Weg in die falsche
Richtung ist.
Angeblich, sofern man der folgenden Quelle Glauben schenken
darf, sind bei abgeänderten Formen dieses – ich nenne es mal – Spiels bereits
Leute ums Leben gekommen.
Und auch wenn man nur beim Originial bleibt, unterstützt man
meiner Meinung nach trotzdem diesen Quatsch.
Aber warum das Ganze?
Um zu zeigen „Ich kann trinken“?
Das wäre, ehrlich gesagt, ziemlich primitiv.
Um zu zeigen „Ich kann trinken“?
Das wäre, ehrlich gesagt, ziemlich primitiv.
Und an alle meine Freunde, die das hier lesen: Ich würde niemals so weit gehen, euch als primitiv zu bezeichnen, aber diese Aktion? Ohja, die ist primitiv.
Warum immer jeden Trend mitmachen? Einfach nur, weil’s Trend
ist?
Das vergeht auch wieder. Gott sei Dank. Sicher, manche Trends (vor allem modisch) mache ich auch mal mit, aber nur, weil sie mir gefallen und ich folge solchen Trends auch dann noch, wenn sie schon wieder out sind. Aber Trends folgen, nur um trendy zu sein? Nö.
Das vergeht auch wieder. Gott sei Dank. Sicher, manche Trends (vor allem modisch) mache ich auch mal mit, aber nur, weil sie mir gefallen und ich folge solchen Trends auch dann noch, wenn sie schon wieder out sind. Aber Trends folgen, nur um trendy zu sein? Nö.
Deshalb mein Aufruf an alle 3 Leute die sich hier
durchgequält und mich nicht als vermeintliche „Spaßbremse“ weggeklickt haben:
Spendiert euren Freunden einen Kasten Bier. Trinkt ihn zusammen bei einem
gemütlichen Abend. Das macht so viel mehr Spaß, ich bin mir sicher.
und übrigens: http://www.meinbezirk.at/schaerding/chronik/neuer-facebook-trend-macht-die-runde-bierexen-oder-kiste-zahlen-d832357.html
und übrigens: http://www.meinbezirk.at/schaerding/chronik/neuer-facebook-trend-macht-die-runde-bierexen-oder-kiste-zahlen-d832357.html
Nicht alle sind begeistert
Zwar erntet das Facebook-Saufspiel viele Lacher, aber nicht alle User sind davon begeistert. Boykott ist nicht mehr die Ausnahme: Immer mehr kommentieren die Videos mit "Da mache ich nicht mit". Oder Nominierte geben an, kein Video posten zu wollen. Zudem kristallisiert sich eine Gegenbewegung heraus: Ein Subener spendete vier Euro an das SOS-Kinderdorf Österreich, anstatt eine Flasche Bier zu kaufen – und nominierte obendrein sieben weitere, es ihm gleichzutun.
DAS ist doch mal eine Alternative ;)
Nun bin auch ich nominiert, und zwar von einer meiner Mitbewohnerinnen, die allerdings wusste, dass ich kein Bier exen würde, sondern mich an dieser Gegenbewegung beteiligen würde.
Nun bin auch ich nominiert, und zwar von einer meiner Mitbewohnerinnen, die allerdings wusste, dass ich kein Bier exen würde, sondern mich an dieser Gegenbewegung beteiligen würde.
Montag, 13. Januar 2014
Wahrscheinlich mein Fehler
Vielleicht ist es meine Schuld. Vielleicht habe ich einfach
falsch gehandelt. Der aufmerksame Leser hat wahrscheinlich schon längst bemerkt: Ich liebe Casting-Shows. So,
jetzt ist es raus.
Kein Wunder also, dass ich auch am Mittwoch Deutschland sucht den Superstar geguckt habe. Es geht wieder los, juhu.
Vielleicht war mein Einschalten genau der Fehler.
Mein Blutdruck ging von Null auf Hundert in kürzester Zeit, ich war – auf gut Deutsch – unfassbar angepisst. Wie kann man eine solche Sendung öffentlich zeigen?
Gleich der erste Kandidat, zugegebenermaßen nicht wirklich untalentiert, zumindest für RTL-Verhältnisse, fiel auf mit seiner absolut vorsintflutlichen Ansicht, dass seine Freundin ohne ihn nicht feiern zu gehen habe. Als wäre das nicht schlimm genug, unterstützt ihn Juror Kay One in seiner Einstellung. Entschuldigung, PRINCE Kay One. Er sprach sogar davon, dass er nicht wollen würde, dass seine Frau arbeiten geht. Und warum nicht? Weil sie finanziell abhängig sein soll, damit sie ihm nicht reinredet. Wer Geld hat, hat Macht.
Wie kann eine solche Sichtweise 2014 unkommentiert im Fernsehen gezeigt werden?
Kein Wunder also, dass ich auch am Mittwoch Deutschland sucht den Superstar geguckt habe. Es geht wieder los, juhu.
Vielleicht war mein Einschalten genau der Fehler.
Mein Blutdruck ging von Null auf Hundert in kürzester Zeit, ich war – auf gut Deutsch – unfassbar angepisst. Wie kann man eine solche Sendung öffentlich zeigen?
Gleich der erste Kandidat, zugegebenermaßen nicht wirklich untalentiert, zumindest für RTL-Verhältnisse, fiel auf mit seiner absolut vorsintflutlichen Ansicht, dass seine Freundin ohne ihn nicht feiern zu gehen habe. Als wäre das nicht schlimm genug, unterstützt ihn Juror Kay One in seiner Einstellung. Entschuldigung, PRINCE Kay One. Er sprach sogar davon, dass er nicht wollen würde, dass seine Frau arbeiten geht. Und warum nicht? Weil sie finanziell abhängig sein soll, damit sie ihm nicht reinredet. Wer Geld hat, hat Macht.
Wie kann eine solche Sichtweise 2014 unkommentiert im Fernsehen gezeigt werden?
Viel schlimmer finde ich aber eigentlich die Frauen/Mädchen, die Kay One „ach so süüüüüß!!!“ finden und ihn somit auch noch unterstützen. Würden alle Männer so denken und alle Frauen würden stillschweigend darüber hinweggehen, was wäre das für eine Welt?
Ich bin bei weitem keine Unterstützerin der Frauen-Quote in deutschen Betrieben, bin aber unbedingt für Gleichberechtigung.
Also kann jede Frau feiern gehen, wann sie Bock drauf hat. Und arbeiten gehen. Sich einen goldenen Arsch verdienen. Unabhängig davon, ob sie einen (verdienenden) Mann hat.
Mädels, macht doch mal die Augen auf. Wollt ihr jemanden so frauenfeindliches wie Prince Kay One wirklich in den Arsch kriechen?
Samstag hab ich DSDS schon nicht mehr geguckt.
Vermutlich hat die Show immer noch extrem gute Quoten, aber ich will so ein Format nicht auch noch unterstützen.
Freitag, 15. November 2013
Mund auf!
Jeder macht es, und jeder beschwert sich darüber: Hinten rum Kritik auszuüben,
zu „lästern“ und die betreffenden Personen oder Institutionen aber nicht über
ihre Unzulänglichkeiten zu informieren.
Lange lange habe ich auch über andere gesprochen, aber nicht mit ihnen, bis mir aufgefallen ist, wie dumm das ist.
Es ist nicht nur fair, offen zu seiner Meinung zu stehen, es kann sich auch nichts ändern, wenn man nur über andere spricht, ohne ihnen mitzuteilen, was man an ihnen zu kritisieren hat.
Schönes Beispiel, welches mir vor kurzem wiederfahren ist:
Ich bin umgezogen und in meinem Mietvertrag ist festgeschrieben, dass ich Anspruch auf einen Fernsehanschluss habe, dafür zahle ich auch.
Als ich dann endlich eingezogen war, ist mir aufgefallen, dass der Fernsehanschluss defekt ist.
Ich habe beim Hausmeister angerufen, nichts tat sich. Ich habe beim Vermieter angerufen, es hat 6 Wochen gedauert, bis mal was ins Rollen gekommen ist.
Erst als ich damit gedroht habe, dass ich die Miete kürze, weil ich schließlich für den Anschluss zahle und diesen auch gern in Anspruch nehmen würde, hat sich mal jemand gekümmert.
Ich habe mich dann auch direkt beim Zuständigen beschwert, dass es so lang gedauert hat und ich immer und immer wieder vertröstet würde.
Vielleicht hat sich die Firma ja was zu Herzen genommen, aber selbst wenn nicht: Durch mein hartnäckiges Eingreifen habe jetzt nicht nur ich einen funktionierenden Fernsehanschluss: Auch die Bewohner der Zimmer in den 5 Etagen über mir haben nun ihren Anschluss wieder. Der Fehler lag nämlich in der 6. Etage und ich war scheinbar nicht die Einzige, die solche Service-Probleme hatte, aber ich war die Einzige, die penetrant genug war, tagtäglich anzurufen, bis sich etwas tat.
Lange lange habe ich auch über andere gesprochen, aber nicht mit ihnen, bis mir aufgefallen ist, wie dumm das ist.
Es ist nicht nur fair, offen zu seiner Meinung zu stehen, es kann sich auch nichts ändern, wenn man nur über andere spricht, ohne ihnen mitzuteilen, was man an ihnen zu kritisieren hat.
Schönes Beispiel, welches mir vor kurzem wiederfahren ist:
Ich bin umgezogen und in meinem Mietvertrag ist festgeschrieben, dass ich Anspruch auf einen Fernsehanschluss habe, dafür zahle ich auch.
Als ich dann endlich eingezogen war, ist mir aufgefallen, dass der Fernsehanschluss defekt ist.
Ich habe beim Hausmeister angerufen, nichts tat sich. Ich habe beim Vermieter angerufen, es hat 6 Wochen gedauert, bis mal was ins Rollen gekommen ist.
Erst als ich damit gedroht habe, dass ich die Miete kürze, weil ich schließlich für den Anschluss zahle und diesen auch gern in Anspruch nehmen würde, hat sich mal jemand gekümmert.
Ich habe mich dann auch direkt beim Zuständigen beschwert, dass es so lang gedauert hat und ich immer und immer wieder vertröstet würde.
Vielleicht hat sich die Firma ja was zu Herzen genommen, aber selbst wenn nicht: Durch mein hartnäckiges Eingreifen habe jetzt nicht nur ich einen funktionierenden Fernsehanschluss: Auch die Bewohner der Zimmer in den 5 Etagen über mir haben nun ihren Anschluss wieder. Der Fehler lag nämlich in der 6. Etage und ich war scheinbar nicht die Einzige, die solche Service-Probleme hatte, aber ich war die Einzige, die penetrant genug war, tagtäglich anzurufen, bis sich etwas tat.
Genauso meine Kritik an Task Force Berlin.
Ich habe den Artikel an die ProSieben-Servicestelle geschickt und eine Antwort bekommen.
Ich habe den Artikel an die ProSieben-Servicestelle geschickt und eine Antwort bekommen.
Oder aber – auch ein ProSieben-Fall – „Schlag den Raab“
Ich stelle hier einfach mal meine E-Mail und die Antwort rein:
Von: Leandra Busch
Gesendet: Samstag, 7. September 2013 23:30
An: Zuschauerredaktion ProSieben
Betreff: Schlag den Raab
Ich stelle hier einfach mal meine E-Mail und die Antwort rein:
Von: Leandra Busch
Gesendet: Samstag, 7. September 2013 23:30
An: Zuschauerredaktion ProSieben
Betreff: Schlag den Raab
Sehr geehrte Damen und Herren, im
Augenblick schaue ich Schlag den Raab und trotzdessen ich die Idee des Spiels
"Eier werfen" sehr gut finde, bin ich empört über die sinnlose
Verschwendung von Lebensmitteln, ganz besonders da Wasserbomben eine einfache
Alternative wären.
Ich finde es sehr wünschenswert, wenn Sie in Zukunft nicht nur über die Tätigkeiten der Kandidaten nachdenken würden, sondern auch über Ihre Materialien.
Mit freundlichen Grüßen
Leandra Busch
Ich finde es sehr wünschenswert, wenn Sie in Zukunft nicht nur über die Tätigkeiten der Kandidaten nachdenken würden, sondern auch über Ihre Materialien.
Mit freundlichen Grüßen
Leandra Busch
Als Antwort kam dann Folgendes:
Guten Tag ,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Grundsätzlich sind wir, wie Sie, der Ansicht, dass ein verantwortlicher
Umgang mit Nahrungsmitteln gepflegt werden sollte.
Daher bemühen wir uns stets in unseren Sendungen entweder Produkte oder
Nahrungsmittel, die nicht mehr für den Verkauf oder Verzehr zugelassen würden,
zu verwenden oder sorgen zumindest dafür, dass die Reste in irgendeiner Form
weiterverwendet werden können.
Ihr kritisches Feedback geben wir natürlich dennoch gerne zur Kenntnisnahme
an die Redaktion von "Schlag den Raab" weiter.
Gleichzeitig bedanken wir uns, dass Sie sich die Mühe gemacht haben uns
Ihre Bedenken mitzuteilen.
Freundliche Grüße aus Unterföhring!
Ihre ProSieben Zuschauerredaktion
Anne Meißner
Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass ich da jetzt so
richtig was losgetreten habe, glaube aber dennoch, einen Schritt in die
richtige Richtung getan zu haben und würde mich unheimlich freuen, wenn das
noch mehr Leute täten.
Generell nicht nur zu konsumieren, sondern auch zu hinterfragen und im Zweifel zu kritisieren.
Generell nicht nur zu konsumieren, sondern auch zu hinterfragen und im Zweifel zu kritisieren.
Sonntag, 22. September 2013
Bundestagswahlen 2013
Noch steht nichts fest, aber eine Änderung an der Spitze gibt es wohl auf jeden Fall, denn für die FDP sieht's echt schlecht aus.
Ich hätte jetzt direkt mal ein paar Vorschläge, wie man etwas, was mich persönlich immer wieder auf die Palme bringt, ändern könnte.
Auch, wenn ich mittlerweile aus der Schule raus bin, so pisst mich die Schulpolitik offen gesagt echt an.
Meiner Meinung nach sollten die Leute, die es was angeht, direkt befragt werden, zum Beispiel sollte man doch mal Schüler aus jeder Schulform fragen, ob die überhaupt Bock auf Gesamtschulen haben.
Was ihrer Meinung nach fehlt im Unterrichtsplan. Aber nein, Leute, die seit mindestens 20 Jahren aus der Schule raus sind, entscheiden solche Dinge.
Und was die Wahlen angeht: Viele Leute sagen, sie wissen nicht, wen sie wählen sollen. Ich versteh das voll und ganz.
Eigentlich gibt es nämlich auch für mich keine Partei, der ich mich guten Gewissens zuordnen kann, allerdings teile ich in Sachen Energiewende die Meinung der Grünen. Wirtschaftlich bin ich eher bei der CDU. Und wen wähle ich jetzt?
Meiner Meinung nach kämen wir dem Begriff der Demokratie viel näher, wenn die Bürger von Frage zu Frage eine Partei wählen könnten. Wie genau das umzusetzen ist, weiß ich nicht, aber ich habe auch keine Politik studiert. Ich denke, es muss irgendwie möglich sein.
Die FDP ist nicht unbedingt meine präferierte Partei, der Vorsitzende der FDP-Jugendorganisation Junge Liberale genießt aber auf gewisse Weise meine Sympathie.
Er wurde zum vernichtenden Ergebnis der diesjährigen Bundestagswahl befragt und räumte ein, dass dieses Ergebnis hausgemacht ist, dass die Wahlkampagne schwach war.
Er sagte: "Der nächste Schritt im Wahlkampf wären doch Plakate mit Hundewelpen und dem Slogan 'Bitte bittte wählt uns' " gewesen.
Ich ließ mich dadurch inspirieren und habe mal ein paar Plakate gestaltet, ich bitte euch alle darum, das Ganze nicht so bierernst zu nehmen. ;)
Ich hätte jetzt direkt mal ein paar Vorschläge, wie man etwas, was mich persönlich immer wieder auf die Palme bringt, ändern könnte.
Auch, wenn ich mittlerweile aus der Schule raus bin, so pisst mich die Schulpolitik offen gesagt echt an.
Meiner Meinung nach sollten die Leute, die es was angeht, direkt befragt werden, zum Beispiel sollte man doch mal Schüler aus jeder Schulform fragen, ob die überhaupt Bock auf Gesamtschulen haben.
Was ihrer Meinung nach fehlt im Unterrichtsplan. Aber nein, Leute, die seit mindestens 20 Jahren aus der Schule raus sind, entscheiden solche Dinge.
Und was die Wahlen angeht: Viele Leute sagen, sie wissen nicht, wen sie wählen sollen. Ich versteh das voll und ganz.
Eigentlich gibt es nämlich auch für mich keine Partei, der ich mich guten Gewissens zuordnen kann, allerdings teile ich in Sachen Energiewende die Meinung der Grünen. Wirtschaftlich bin ich eher bei der CDU. Und wen wähle ich jetzt?
Meiner Meinung nach kämen wir dem Begriff der Demokratie viel näher, wenn die Bürger von Frage zu Frage eine Partei wählen könnten. Wie genau das umzusetzen ist, weiß ich nicht, aber ich habe auch keine Politik studiert. Ich denke, es muss irgendwie möglich sein.
Die FDP ist nicht unbedingt meine präferierte Partei, der Vorsitzende der FDP-Jugendorganisation Junge Liberale genießt aber auf gewisse Weise meine Sympathie.
Er wurde zum vernichtenden Ergebnis der diesjährigen Bundestagswahl befragt und räumte ein, dass dieses Ergebnis hausgemacht ist, dass die Wahlkampagne schwach war.
Er sagte: "Der nächste Schritt im Wahlkampf wären doch Plakate mit Hundewelpen und dem Slogan 'Bitte bittte wählt uns' " gewesen.
Ich ließ mich dadurch inspirieren und habe mal ein paar Plakate gestaltet, ich bitte euch alle darum, das Ganze nicht so bierernst zu nehmen. ;)
Freitag, 30. August 2013
Task Force Berlin – Warum jetzt erst recht niemand wählen geht
Am 22. September ist die Bundestagswahl. Eine wichtige Sache,
für ganz Deutschland.
Die Wahlbeteiligung wird immer niedriger, besonders bei Jugendlichen, eine traurige Tatsache, gegen die ProSieben versucht, vorzugehen.
Die Wahlbeteiligung wird immer niedriger, besonders bei Jugendlichen, eine traurige Tatsache, gegen die ProSieben versucht, vorzugehen.
Der Ansatz ist gut, vier Prominente, die versuchen, zwischen
Jugendlichen und Politikern zu vermitteln. Nur leider hapert es an der
Durchführung.
Eine der Prominenten – Rebecca Mir – scheint aus der Sache
lieber ihre persönliche Show zu machen, lässt die Politiker nicht ausreden,
fragt nach Missständen, die schon längst ausgebügelt wurden, wie zum Beispiel
das Gesetz zur Homo-Ehe.
Sie sagt selbst, als Erstwählerin hat sie noch nicht so den Plan von Politik, womit sie ganz klar Recht hat, aber muss man jemand Planlosen dann wirklich zum Mediator zwischen Politikern und anderen Planlosen machen?
Sie sagt selbst, als Erstwählerin hat sie noch nicht so den Plan von Politik, womit sie ganz klar Recht hat, aber muss man jemand Planlosen dann wirklich zum Mediator zwischen Politikern und anderen Planlosen machen?
Und diese Planlosen, diese Erstwähler, sind leider völlig
einseitig dargestellt.
Primär Politik-Verdrossene, die von sich selbst oder auch über ihre Generation sagen, sie würden einfach nicht verstehen, was die Politiker so von sich geben, weil sie so unverständlich sprächen.
Wenn man nur Jugendliche aus Problem-Vierteln ohne Schulabschluss befragt, ist das überhaupt kein Wunder.
Primär Politik-Verdrossene, die von sich selbst oder auch über ihre Generation sagen, sie würden einfach nicht verstehen, was die Politiker so von sich geben, weil sie so unverständlich sprächen.
Wenn man nur Jugendliche aus Problem-Vierteln ohne Schulabschluss befragt, ist das überhaupt kein Wunder.
Ich selbst bin auf Bundes-Ebene ebenfalls Erstwählerin, habe
aber keine Probleme damit, die Politiker zu verstehen, meine Probleme mit der
Politik liegen anderswo, fragt mich danach mal ein Promi? Nein, weil es
natürlich viel leichter ist zu sagen „Politiker müssen volksnäher werden“, man
geht mit ihnen einen Kaffee trinken und damit hat sich die Sache.
Konkrete Verbesserungsvorschläge werden typischerweise gar
nicht gemacht, aber selbstverständlich wird gesagt, dass man sich darum
kümmert. Kann man ja mitten im Wahlkampf auch nicht zugeben, dass es manche
Probleme einfach gibt, und man diese nicht lösen kann, ohne woanders neue
hervorzurufen.
Wenn man sich aber schließlich mit ein paar Aussagen
einzelner Politiker anfreunden kann, oder man diesen einfach nur sympathisch
findet (soll’s geben), so wird einem das direkt wieder madig gemacht, und zwar
durch Micki Beisenherz (oder so – „Deutschlands bestem Comedy-Autoren“) und
seine blondgelockte Kollegin, die ihm nur nach der Schnauze redet.
Jegliche Aussage der Politiker wird ins Lächerliche gezogen, und wenn an manchen Aussagen einfach nichts auszusetzen ist, macht man eben die Person lächerlich.
Im Endeffekt ist in 5 Tagen „Task Force Berlin“ nicht ein Politiker gut weggekommen, wer soll denn diese – so dargestellten – Witzfiguren jetzt noch wählen?
Jegliche Aussage der Politiker wird ins Lächerliche gezogen, und wenn an manchen Aussagen einfach nichts auszusetzen ist, macht man eben die Person lächerlich.
Im Endeffekt ist in 5 Tagen „Task Force Berlin“ nicht ein Politiker gut weggekommen, wer soll denn diese – so dargestellten – Witzfiguren jetzt noch wählen?
Ich bin mit der Einstellung an die Sendung herangegangen,
dass ich eigentlich weiß, wen ich wähle, ich mir aber gern auch nochmal andere
Stimmen anhöre, eine Meinung kann schließlich immer geändert werden. Ich muss
sagen, ich bin echt enttäuscht von der eigentlich so gut gemeinten Idee.
Also Leute, macht’s wie ich. Geht wählen. Nehmt eins unserer
wichtigsten Rechte wahr. Und wenn ihr’s schon nicht aus Interesse oder
Engagement macht, dann doch bitte wenigstens, damit nie wieder eine Sendung wie
„Task Force Berlin“ über den Bildschirm flackern muss.
Donnerstag, 23. Mai 2013
Wir werden dich kriegen!
Bei "Germany's next
Topmodel" geht es am Donnerstagabend um alles oder nichts: Denn nur drei
der verbliebenen fünf Topmodels schaffen es ins Finale. Wer gibt am Ende noch
mal richtig Gas, und wer fällt bei den Juroren Enrique Badulescu, Heidi Klum
und Thomas Mayo (v.l.) doch noch durch?© ProSieben/ Oliver S.
weiter lesen: http://web.de/magazine/tv/bildergalerien/bilder/17457222-gntm-finale.html#.A1000145
weiter lesen: http://web.de/magazine/tv/bildergalerien/bilder/17457222-gntm-finale.html#.A1000145
Ja, wer ist wohl Thomas MAYOS
Favorit?
Na gut, blicken wir über diesen Fehler mal hinweg und wenden uns Castingshows als solchen zu.
Na gut, blicken wir über diesen Fehler mal hinweg und wenden uns Castingshows als solchen zu.
Angefangen bei Germany’s Next
Topmodel (GNTM): Es wird nun schon zum 8. Mal Deutschlands „schönstes Mädchen“
gekürt und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, aber warum
ist denn „schön“ immer gleichbedeutend mit „unterernährt“?
Ich habe mal spaßeshalber meine Maße und mein Gewicht mit denen der Models verglichen, man kann nur sagen: Ich fette Kuh!
Nicht genug damit, dass Christine wegen ihrer breiten Hüfte (?!) Probleme hatte, nein Marie musste ihren Bauch einziehen und durfte doch tatsächlich keine Pommes essen.
Ich sympathisiere mit niemandem aus dieser Staffel, aber eins kann ich sagen: Lasst doch das Mädel ihre Pommes essen!
Schlimm genug, dass jeder gegen jeden ist, jeder nur am zicken ist und sich auch jede für die Einzige hält, die in irgendeiner Art und Weise ehrlich ist. Die Ehrlichkeit ist bei der Entscheidung, an einer Castingshow teilzunehmen, flöten gegangen.
Aber naja, würde man mir nur Salat zu essen geben, wäre ich auch zickig.
Der verzweifelte Versuch der „Model-Mama“ Heidi Klum, die Esskultur der Models so darzustellen, als wäre sie völlig normal wirkte dann doch einfach zu gestellt.
„Natürlich essen Models auch Brot.“
IST NICHT WAHR! :-O
Was ist denn so wild daran, nicht top durchtrainiert zu sein? Es gibt ja nun Kleidung für jede Körperform. Ich bin auch kein großer Fan von fettleibigen Menschen in hautengen Schlauchtops, aber ich kenne so viele Menschen, die durchaus dick sind, sich aber einfach gekonnt kleiden, sodass ihre Schönheit, die sie im Gesicht tragen, strahlen kann.
Genauso kann ein unterernährtes Mädchen meist keinen tiefen Ausschnitt tragen, weil nichts Nennenswertes darin zu sehen wäre, trotzdem gibt es aber Kleidung, die sie trotzdem klasse aussehen lassen.
Und warum ist es denn die Hauptsache, groß zu sein? Meine Schwester oder auch meine beste Freundin sind nur zwei von unzähligen Beispielen für superhübsche Mädels unter 170 cm. Sie könnten niemals Model werden, obwohl sie klasse aussehen und fotogen sind, einfach nur, weil sie zu klein sind.
Im Ernst, wir haben doch alle irgendwo unsere Mängel, man muss nur wissen, wie man sie hinter den Vorzügen verstecken kann.
Ich habe mal spaßeshalber meine Maße und mein Gewicht mit denen der Models verglichen, man kann nur sagen: Ich fette Kuh!
Nicht genug damit, dass Christine wegen ihrer breiten Hüfte (?!) Probleme hatte, nein Marie musste ihren Bauch einziehen und durfte doch tatsächlich keine Pommes essen.
Ich sympathisiere mit niemandem aus dieser Staffel, aber eins kann ich sagen: Lasst doch das Mädel ihre Pommes essen!
Schlimm genug, dass jeder gegen jeden ist, jeder nur am zicken ist und sich auch jede für die Einzige hält, die in irgendeiner Art und Weise ehrlich ist. Die Ehrlichkeit ist bei der Entscheidung, an einer Castingshow teilzunehmen, flöten gegangen.
Aber naja, würde man mir nur Salat zu essen geben, wäre ich auch zickig.
Der verzweifelte Versuch der „Model-Mama“ Heidi Klum, die Esskultur der Models so darzustellen, als wäre sie völlig normal wirkte dann doch einfach zu gestellt.
„Natürlich essen Models auch Brot.“
IST NICHT WAHR! :-O
Was ist denn so wild daran, nicht top durchtrainiert zu sein? Es gibt ja nun Kleidung für jede Körperform. Ich bin auch kein großer Fan von fettleibigen Menschen in hautengen Schlauchtops, aber ich kenne so viele Menschen, die durchaus dick sind, sich aber einfach gekonnt kleiden, sodass ihre Schönheit, die sie im Gesicht tragen, strahlen kann.
Genauso kann ein unterernährtes Mädchen meist keinen tiefen Ausschnitt tragen, weil nichts Nennenswertes darin zu sehen wäre, trotzdem gibt es aber Kleidung, die sie trotzdem klasse aussehen lassen.
Und warum ist es denn die Hauptsache, groß zu sein? Meine Schwester oder auch meine beste Freundin sind nur zwei von unzähligen Beispielen für superhübsche Mädels unter 170 cm. Sie könnten niemals Model werden, obwohl sie klasse aussehen und fotogen sind, einfach nur, weil sie zu klein sind.
Im Ernst, wir haben doch alle irgendwo unsere Mängel, man muss nur wissen, wie man sie hinter den Vorzügen verstecken kann.
Nicht so wie bei Deutschland sucht
den Superstar (DSDS). In der diesjährigen Staffel waren gleich zwei
Kandidatinnen in der Top 10 dabei, die man als vollschlank bezeichnen konnte.
Aber statt ihnen Kleider anzuziehen, die ihnen schmeichelten, stopfte man sie
in Leggings und extrem körperbetonte Kleider. Aber DSDS arbeitet ja schon lang
nach dem Prinzip „Sex sells“.
Neben den mehr als unangebrachten Kommentaren eines Jury-Mitgliedes war diesmal tatsächlich der Jury-Präsident derjenige, der niveauvolle(-re) Kommentare brachte.
Spätestens seit dem Oben-Ohne-Auftritt eines Kandidaten ist wohl klar, dass es bei DSDS noch nie um Stimme ging.
Bohlen selbst räumte bereits ein, dass es bei DSDS um die Show an sich geht und nicht darum, dass den Gewinner eine riesige Karriere erwartet.
Neben den mehr als unangebrachten Kommentaren eines Jury-Mitgliedes war diesmal tatsächlich der Jury-Präsident derjenige, der niveauvolle(-re) Kommentare brachte.
Spätestens seit dem Oben-Ohne-Auftritt eines Kandidaten ist wohl klar, dass es bei DSDS noch nie um Stimme ging.
Bohlen selbst räumte bereits ein, dass es bei DSDS um die Show an sich geht und nicht darum, dass den Gewinner eine riesige Karriere erwartet.
Echte Talente lassen sich bei „The
Voice Kids“ finden, allerdings finde ich es nicht unbedingt nötig, Kinder schon
auf die Bühne zu zerren.
Sollen erstmal ihren Schulabschluss machen, und wenn sie nach der Pubertät immer noch eine tolle Stimme haben, reicht es doch vollkommen, sich dann auf die Bretter, die die Welt bedeuten, zu wagen.
Sollen erstmal ihren Schulabschluss machen, und wenn sie nach der Pubertät immer noch eine tolle Stimme haben, reicht es doch vollkommen, sich dann auf die Bretter, die die Welt bedeuten, zu wagen.
Natürlich sind Casting-Shows in
erster Linie Unterhaltung und durch diesen Text oute ich mich, Casting-Shows zu
gucken, demnach funktioniert das Prinzip scheinbar, aber es gibt Millionen
andere Formate, die nicht mit Menschen umspringen, wie es ihnen passt, die
trotzdem unterhaltsam sind.
NICHT dazu zähle ich übrigens das momentan immer berühmter werdende Circus HalliGalli.
Ich persönlich konnte mir in drei Folgen, die ich gesehen habe, noch kein einziges Lächeln abringen und wie man an meinem sonstigen Fernseh-Konsum merkt, muss nicht immer alles einen tieferen Sinn haben, aber Circus HalliGalli ist mir tatsächlich einfach zu bescheuert.
NICHT dazu zähle ich übrigens das momentan immer berühmter werdende Circus HalliGalli.
Ich persönlich konnte mir in drei Folgen, die ich gesehen habe, noch kein einziges Lächeln abringen und wie man an meinem sonstigen Fernseh-Konsum merkt, muss nicht immer alles einen tieferen Sinn haben, aber Circus HalliGalli ist mir tatsächlich einfach zu bescheuert.
Fernsehen ist aber generell ein
Problem. Dadurch, dass ich momentan Massen an Zeit habe, sehe ich in jede neue
Show mal rein. Das Problem sind aber nicht die Shows, sondern das, was
dazwischen läuft, die Werbeblöcke.
Ab 23 Uhr lief immer der Werbespot zu „The Evil Dead“.
Zunächst sieht es nur nach Metzelei aus, bis schließlich das Mädchen mit den gelben Augen unter’m Tisch hervorguckt und zischt „Wir werden dich kriegen!“.
Beim ersten Mal hab ich mich so erschrocken, dass ich die restliche Nacht nicht mehr geschlafen hab.
Nun gut, vielleicht bin ich auch etwas überempfindlich, was Horror-/Thriller-Filme angeht, aber muss ich nicht auch die Chance haben, Fernsehen zu schauen, ohne mich zu erschrecken?
Sicher, ich bin volljährig und darf sowas sehen, aber ich will es vielleicht gar nicht.
Auf den DVD’s steht immer in dem schönen Kästchen „FSK“. Freiwillige Selbstkontrolle.
Ich kann mich aber nicht selbst kontrollieren, wenn so ein Werbespot plötzlich anfängt.
Mittlerweile kenne ich ihn und kann mir die Augen zuhalten, während das Gemetzel noch läuft, das stört mich nicht allzusehr, nur das kleine Mädchen, das brauch ich nicht.
Aber durch diesen Schock-Effekt gibt es natürlich Unmengen an Publicity für diesen Film. Auf Kosten meines Schlafes.
Ab 23 Uhr lief immer der Werbespot zu „The Evil Dead“.
Zunächst sieht es nur nach Metzelei aus, bis schließlich das Mädchen mit den gelben Augen unter’m Tisch hervorguckt und zischt „Wir werden dich kriegen!“.
Beim ersten Mal hab ich mich so erschrocken, dass ich die restliche Nacht nicht mehr geschlafen hab.
Nun gut, vielleicht bin ich auch etwas überempfindlich, was Horror-/Thriller-Filme angeht, aber muss ich nicht auch die Chance haben, Fernsehen zu schauen, ohne mich zu erschrecken?
Sicher, ich bin volljährig und darf sowas sehen, aber ich will es vielleicht gar nicht.
Auf den DVD’s steht immer in dem schönen Kästchen „FSK“. Freiwillige Selbstkontrolle.
Ich kann mich aber nicht selbst kontrollieren, wenn so ein Werbespot plötzlich anfängt.
Mittlerweile kenne ich ihn und kann mir die Augen zuhalten, während das Gemetzel noch läuft, das stört mich nicht allzusehr, nur das kleine Mädchen, das brauch ich nicht.
Aber durch diesen Schock-Effekt gibt es natürlich Unmengen an Publicity für diesen Film. Auf Kosten meines Schlafes.
Letzten Endes geht es im Fernsehen
doch eh nur immer darum, jeden zu kriegen, deshalb hat das kleine Mädchen schon
recht: Sie werden dich kriegen.
Nachdem ich mich hier nun
ausgelassen hab, wie sehr mir das Ganze auf die Eier geht, gehe ich jetzt
erstmal raus. Oder mein Zimmer aufräumen. Oder einfach nur rumliegen, Musik
hören. Vielleicht was lesen. Man kann dem Fernseher doch entrinnen.
Sonntag, 20. Januar 2013
Realität versus Religion
„Die
unzufriedenen Friedensfreunde, die mit dem Zustand des nichtfließenden Blutes
noch nicht genug haben, denken in den Bildern eines messianischen Reiches in dem
Wolf und Lamm miteinander weiden. Die kleine Unwahrscheinlichkeit, dass der
Wolf dabei überleben kann, indem er Gras frisst, wird hingenommen, obwohl sie
doch an den Zeitpunkt denken lässt, an dem die Wölfe vom Aussterben bedroht
sein werden und sich die Wolfsfreunde zusammentun müssen, um von irgendwoher
Lämmer für die Wolfserhaltung zu beschaffen – die Lämmer von anderen Wieden
natürlich. Man merkt, dass es ein anderer sein musste, der sich den
messianischen Zustand ausgedacht hat, als der, der sich die Natur ausgedacht hatte.“
Der Kreationist ist der Überzeugung, dass das Leben auf der Erde von einem übernatürlichen Wesen geschaffen wurde, zum Beispiel einem Gott und bildet somit die Opposition zu Naturwissenschaften, denn Anhänger der Evolutionstheorie vertreten Charles Darwins Ansicht, dass durch natürliche Selektion die heutige Artenvielfalt entstanden sei, ohne dass eine Gotthet in die Abläufe eingegriffen hätte, allerdings wollen die Kreationisten diesen Konflikt überwinden, sie wollen ihn für sich entscheiden.
Aber kann man Religion denn jetzt mit der Realität in Einklang bringen, oder wird der Konflikt ungelöst bleiben? Und wissen wir überhaupt, was Realität ist? Warum sollte gerade die Ansicht der Evolutionisten der Realität entsprechen, nicht aber die der Kreationisten? Auch die Evolutionstheorie ist eben nur eine Theorie und wurde nie bewiesen, ebenso wenig wie die Existenz eines Gottes.
Der theistische Evolutionismus stellt einen Kompromiss dar. Gott erschuf die Naturgesetze und hat die Evolution in die Wege geleitet, ließ den Dingen aber dann ihren Lauf.
Ist eine Theorie. Die andere, wie alles entstanden sein könnte, ist die Urknall-Theorie. Egal, welche Theorie eine Seite aufwirft, die gegnerische hat eine eigene parat. Religion und Realität sind also kaum miteinander vereinbar.
Als fünftes Gebot steht geschrieben: „ Du sollst nicht töten.“
Um aber Fleisch zu beschaffen, muss getötet werden. Ist nun also jeder Fleischfresser ein Sünder und nur der Vegetarier ein guter Christ?
Nein, leider nicht. Auch wenn Vegetarier eben dieses Gebot oft als Rechtfertigung für ihren Lebensstil nutzen, so ist sie doch ungültig, denn in der Bibel führt Gott auf, dass alles, was lebt zur Nahrung dienen soll und schätzt tierische Opfergaben höher als pflanzliche. „Du sollst nicht töten.“ bezieht sich also nur auf andere Menschen, sowie sich im Prinzip alle zehn Gebote auf das Zusammenleben der Menschen konzentrieren. Für einen gläubigen Christen ist es sicher schwer anzuerkennen, dass die Natur und die Paradiesvorstellung aus verschiedener Feder stammen müssen. Er wird argumentieren „Es gibt aber nur einen Gott.“ aber wer hat dann die Vorstellung des messianischen Reiches so geprägt, dass sie konträr zur Natur verläuft?
Und wenn die Lösung, um Wolf und Lamm friedlich beieinander wohnen zu lassen ist, fremde Lämmer zu stehlen um die Wölfe zu sättigen, widerspricht das den zehn Geboten nicht noch viel mehr? „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.“ „Du sollst nicht stehlen.“
Um auf religiöser Basis zu argumentieren: Gott hat den Wolf als Fleischfresser geschaffen, demnach darf der die Lämmer reißen, um satt zu werden. Der messianische Zustand dagegen scheint ein Ideal-Weltbild der Menschen zu sein, welches niemals existieren wird, sodass der Mensch weiter ein Ziel hat, dass er verfolgen kann, nämlich das Unerreichbare zu erreichen, die Utopie.
An diesem Punkt würde ich gern ein Stück von der Metapher des Wolfes und des Lamms abrücken, denn durch den Lösungsvorschlag, fremde Lämmer anzuschaffen, lässt sich klar der Egoismus des Menschen erkennen. „Wenn meine Lämmer und Wölfe friedlich miteinander leben, so habe ich das Paradies auf Erden. Dass anderer Leute Lämmer für meine Wölfe sterben müssen, ist mir egal.“
Der Mensch ist also auf seinen eigenen Vorteil bedacht, ohne Rücksicht auf Verluste und das wiederum, hat nichts mehr mit dem messianischen Reich zu tun, denn das Gebot, dass über allen anderen steht, lautet: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“ Wer sich mit der Religion nicht identifizieren kann, darf sich auf gern des guten alten Sprichwortes „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu.“ bedienen.
Man kann hier eine Parallele zu Kant erkennen, dessen Lösungsvorschlag für die Misere der kategorische Imperativ gewesen sein könnte. „Handele stets so, dass dein Handeln als Maxime für die Gesellschaft gelten könnte.“
Dass solche Forderungen aber utopisch sind, hat auch schon Thomas Hobbes erkannt. Mit seinem Satz „Homo homini lupus est“ (lat. „Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf“) beschreibt er genau das Menschenbild, das der Realität entspricht. Wie Wölfe leben Menschen in „Rudeln“, Gruppen, wenn es aber problematisch wird, wird der Mensch, ganz wie der Wolf, zum Egoisten. „Erst ich, dann die anderen.“ „Solang bei meinen Wölfen und Schafen Frieden ist, bin ich zufrieden, wenn andere ihre Herden nicht kontrollieren können, ist das ja nicht meine Schuld.“
So oder so ähnlich denkt wohl letzten Endes jeder Mensch, denn jeder Mensch ist egoistisch. Muss er auch sein. Gäbe es Menschen, die absolut selbstlos agieren, würden diese von tatsächlich egoistischen Menschen ausgenutzt werden. Ein gesundes Maß an Egoismus ist unabdingbar, um sein Leben möglichst angenehm zu gestalten, um überhaupt überleben zu können. Natürlich nicht ganz und gar ohne Rücksicht auf Verluste.
Man merkt also, die Vorstellungen des messianischen Reiches und die Natur stammen aus unterschiedlichen Richtungen, genauso wie die Religion und die Naturwissenschaften. Aber ist Religion, Glaube, nicht einfach nur der Versuch, der Realität Einhalt zu gebieten? Vor ihr flüchten zu können, weil sie nun mal alles andere als paradiesisch ist?
Freitag, 26. Oktober 2012
JuliensBlog
Allgemein bekannt, von vielen regelrecht verehrt.
Auch ich muss zugeben, er ist durchaus amüsant, der gute Julien. Nimmt kein Blatt vor den Mund, spricht das aus, was viele andere denken und das auf eine intelligente, unterhaltsame Art, die ihn vermutlich so beliebt gemacht hat. Für ihn spricht ganz klar, dass er sich durch all die negativen Kommentare nicht beeinflussen lässt, sie eher noch sarkastisch beantwortet, sich selbst also treu bleibt.
Meiner Meinung nach der beste Aspekt an seinen Videos: Seine Redegeschwindigkeit. Es macht Spaß, ihm zuzuhören und in einigen Fällen teile ich seine Meinung. Diese Vorzüge beziehen sich aber nur auf seine Rap-Analysen und die „JuliensBlog vs. Eltern im Netz“ –Videos.
Die Geschmacklosigkeit wird meiner Meinung nach mit seinem eigenen Rap „11.September“ erreicht.
Technisch möchte ich auf den Rap überhaupt nicht eingehen, weil ich davon ehrlicherweise keine Ahnung habe und mich auch für Rap nicht interessiere, ganz besonders nicht für deutschen Rap. Inhaltlich hab ich da aber schon so meine Anfragen.
„Dauernd Frauen schlagen, Bitch, ich hab schon blutige Hände
Deutschland wird zerwixxt von der Youtube-Legende
Niemand gibt ein Fick auf euer minderbemitteltes Leben
Nutten werden missbraucht und behinderte Kinder getreten“
So, kommen wir zu meiner inhaltlichen Analyse: Zum Thema „Frauen schlagen“ haben wir ja in unserem Gleichberechtigungspost einiges gesagt, das muss ja nicht wiederholt werden.
Youtube-Legende?
Legenden zeichnen sich durch eine langanhaltende Popularität aus. SO populär ist JuliensBlog nicht und erst recht noch nicht so lang, als dass das Wort „Legende“ angebracht wäre, aber schön, wenn er selbstbewusst (oder selbstverliebt?) ist.
„Niemand gibt ein Fick auf euer minderbemitteltes Leben
Nutten werden missbraucht und behinderte Kinder getreten“
Hm. Wenn ein Fan von Julien mit ernsthaften psychischen Problemen sowas liest/hört, kann ihn das in eine tiefe Krise stürzen. Ich sage nicht, dass es der Fall ist, aber stellt euch mal vor, jemand hat sich auf Grund solcher Aussagen in den Selbstmord gestürzt. Und abgesehen davon, wer gibt denn bitte einen „Fick“ auf sein Leben?
Zum behinderte Kinder treten muss ich nichts sagen, oder?
Und eine sprachliche Sache: Niemand gibt einEN Fick. Julien feiert sich selbst, dass er ach so viel intelligenter ist als seine Fans und Hater, aber für korrekte deutsche Sprache reicht es nicht? Na gut, vielleicht ist das auch ein Stilmittel des Asi-Raps.
Youtube-Legende?
Legenden zeichnen sich durch eine langanhaltende Popularität aus. SO populär ist JuliensBlog nicht und erst recht noch nicht so lang, als dass das Wort „Legende“ angebracht wäre, aber schön, wenn er selbstbewusst (oder selbstverliebt?) ist.
„Niemand gibt ein Fick auf euer minderbemitteltes Leben
Nutten werden missbraucht und behinderte Kinder getreten“
Hm. Wenn ein Fan von Julien mit ernsthaften psychischen Problemen sowas liest/hört, kann ihn das in eine tiefe Krise stürzen. Ich sage nicht, dass es der Fall ist, aber stellt euch mal vor, jemand hat sich auf Grund solcher Aussagen in den Selbstmord gestürzt. Und abgesehen davon, wer gibt denn bitte einen „Fick“ auf sein Leben?
Zum behinderte Kinder treten muss ich nichts sagen, oder?
Und eine sprachliche Sache: Niemand gibt einEN Fick. Julien feiert sich selbst, dass er ach so viel intelligenter ist als seine Fans und Hater, aber für korrekte deutsche Sprache reicht es nicht? Na gut, vielleicht ist das auch ein Stilmittel des Asi-Raps.
„Savas, deine Mucke ist wie AIDS, der Shit war höchstens in den 90ern in“
Eine Krankheit als „in“ zu bezeichnen, geht meiner Meinung nach schlicht und ergreifend zu weit, dazu will ich gar nichts Weiteres sagen, da könnte ich nicht mal mehr im Ansatz sachlich bleiben.
„Ihr habt große Fresse auf der Anklagebank […] und fresst im Knast alle Schwanz“
Auch damit hab ich ein sprachliches Problem, aber wie gesagt, wenn das sein Stilmittel ist, bitte.
„Durch Zynik überlegen“
Oh man… Ein Stück weit ist man angewiesen auf seine Fans, und wenn man ihnen ständig bei jeder Möglichkeit unter die Nase reibt, wie überlegen man doch ist, kommt das auf Dauer nicht gut an. Aus diesem jungen Mann sprudelt die pure Arroganz.
Im Refrain wird der 11. September als offizieller Feiertag betitelt, was schlicht und ergreifend indiskutabel weil respektlos ist.
Menschen wie Julien, die vor nichts Respekt haben und Grenzen nicht erkennen, nicht wissen, wann es genug ist, fliegen in ihrem Leben irgendwann so tierisch auf die Fresse, dass sie sich unter Umständen nicht wieder davon erholen. Letzteres wünsche ich natürlich niemandem, aber ich wäre schon dafür, dass Julien langsam mal ein Bewusstsein dafür entwickelt, was er öffentlich breittreten kann und was er besser für sich behält. Bei Kindern ist das auch so. Die wissen noch nicht, was man in welcher Situation besser ungesagt lässt. Der Unterschied besteht aber darin, dass Kinder irgendwann lernen, bei Julien habe ich meine begründeten Zweifel…
Menschen wie Julien, die vor nichts Respekt haben und Grenzen nicht erkennen, nicht wissen, wann es genug ist, fliegen in ihrem Leben irgendwann so tierisch auf die Fresse, dass sie sich unter Umständen nicht wieder davon erholen. Letzteres wünsche ich natürlich niemandem, aber ich wäre schon dafür, dass Julien langsam mal ein Bewusstsein dafür entwickelt, was er öffentlich breittreten kann und was er besser für sich behält. Bei Kindern ist das auch so. Die wissen noch nicht, was man in welcher Situation besser ungesagt lässt. Der Unterschied besteht aber darin, dass Kinder irgendwann lernen, bei Julien habe ich meine begründeten Zweifel…
„Ich hab mehr Teenies weggeknallt als Anders Breivik“
Im Grunde hab ich dazu die gleiche Meinung wie zu der Sache mit dem 11. September, aber ich will mich hier nicht wiederholen.
In der zweiten Strophe beginnt er erneut, über’s behinderte Kinder Treten zu reden. Mensch Julien, wer so viel Hass in sich trägt, muss sich doch nicht wiederholen, dir fällt doch sicherlich noch eine Minderheit ein, die für ihre Defizite nichts kann, die man mal eben verreißen kann?
„Liebe Hater, Blog hat für euch keine Verwendung
denn ihr seid wie krebskranke Kinder, Zeitverschwendung“
denn ihr seid wie krebskranke Kinder, Zeitverschwendung“
Vermutlich zähle ich durch diesen Blog-Eintrag auch zu den Hatern, obwohl ich seinen Stil ja prinzipiell mag. Diese dann aber mit krebskranken Kindern gleichzusetzen und eben diese Kinder als Zeitverschwendung zu bezeichnen ist – ich weiß, ich wiederhole mich – respektlos und das Letzte.
„Lappen, das ist schwarzer Humor, so wie Negerwitze.“
Nee. Das ist einfach keine Form des Humors mehr. Schlicht und ergreifend nein.
Bevor hier Proteste laut werden: Mir ist durchaus klar, dass Julien oft genug sagt, dass er nur sarkastisch, zynisch und ironisch ist, provozieren will, meiner Meinung nach sollte man aber doch wenigstens ein bisschen die Grenzen des guten Geschmacks einhalten.
Und durch das zelebrieren solcher Texte werden seelisch ungefestigte Menschen doch nur dazu aufgerufen, Gewalt zu verherrlichen, weil diese ja unter Umständen die Ironie gar nicht erst verstehen. Abgesehen davon kann ich mir gut vorstellen, dass Julien, obwohl er immer sagt, dass all das auf Ironie, etc. beruht, ernsthafte Probleme hat. Das meine ich jetzt nicht mal gemein, aber ich finde, es wird ein gestörtes Verhalten zu Frauen deutlich, genauso wie ein tief verwurzelter Hass gegen die Gesellschaft. Ein Psychologe würde vermutlich noch viiiiiel mehr finden, aber ich finde, als Denkanstoß reicht das hier erstmal.
Bevor hier Proteste laut werden: Mir ist durchaus klar, dass Julien oft genug sagt, dass er nur sarkastisch, zynisch und ironisch ist, provozieren will, meiner Meinung nach sollte man aber doch wenigstens ein bisschen die Grenzen des guten Geschmacks einhalten.
Und durch das zelebrieren solcher Texte werden seelisch ungefestigte Menschen doch nur dazu aufgerufen, Gewalt zu verherrlichen, weil diese ja unter Umständen die Ironie gar nicht erst verstehen. Abgesehen davon kann ich mir gut vorstellen, dass Julien, obwohl er immer sagt, dass all das auf Ironie, etc. beruht, ernsthafte Probleme hat. Das meine ich jetzt nicht mal gemein, aber ich finde, es wird ein gestörtes Verhalten zu Frauen deutlich, genauso wie ein tief verwurzelter Hass gegen die Gesellschaft. Ein Psychologe würde vermutlich noch viiiiiel mehr finden, aber ich finde, als Denkanstoß reicht das hier erstmal.
Eine – meiner Meinung nach – supergute, kurz und knapp formulierte Kritik, mit der ich voll und ganz konform gehe, findet sich hier: http://www.youtube.com/watch?v=dn9jVIWUyeY
Den Songtext hab ich von dieser Seite bezogen: http://rapgenius.com/Juliensblog-11-september-lyrics
Ich könnte eigentlich zu jeder einzelnen Zeile des Songs was sagen, aber dann komme ich vom 100. ins 1000. und das liest ja dann keiner mehr.
Ich hoffe aber, dass das, was mir wichtig war, hier deutlich geworden ist.
Ich hoffe aber, dass das, was mir wichtig war, hier deutlich geworden ist.
Sonntag, 14. Oktober 2012
Deutsches Gesundheitssystem – Der Leidtragende ist der Patient
Schwer zugängliches Thema, zumal die Meinungen da durchaus sehr weit auseinandergehen, mir persönlich ist es aber ein Bedürfnis, manche Dinge einfach mal zu sagen. Ich weiß nicht, inwiefern sie Einzelschicksal sind, aber selbst wenn das, was ich beschreibe, nur Ausnahmen sind, so darf es sowas meiner Meinung nach trotzdem nicht geben.
Ein Mädchen von 7 Jahren hat ständig Bauchschmerzen, wird zu Spezialisten überwiesen, die tendieren zum Nabelbruch, können aber nichts finden. Ende vom Lied: „Kriegen Sie in Ihrer Familie erstmal alles klar, die Bauchschmerzen sind psychosomatisch.“ Die Eltern, versuchen Zugang zu ihrer Tochter zu finden, aber sie hat keine Probleme. Geht gern in die Schule, bringt gute Noten mit nach Hause, innerhalb der Familie gibt es keine Probleme, alles ist gut. Nach einem halben Jahr verschiedene Ärzte konsultieren, kommt man endlich zur Lösung: Eine Lebensmittelunverträglichkeit, eine zu der Zeit relativ seltene. Sowas wird eh nur selten erkannt. Alles, was nicht die typische 0-8-15 Krankheit ist, wird erstmal als psychisch bedingt abgestempelt, vielleicht legt es sich ja von allein wieder.
Aber es geht auch noch schlimmer:
Ein Mädchen von 15 Jahren geht seit Monaten mit Kopfschmerzen in die Schule, bricht gelegentlich zusammen, hat zuhause kaum noch die Kraft, überhaupt irgendwas zu tun, die Kopfschmerzen ziehen sich über den gesamten Tag, über’s Wochenende, Ferien.
Hausärzte sind ratlos, erstmal zum Neurologen, der findet nichts, sicherheitshalber in’s MRT, über die gesamte Krankheitsphase 8 mal, es findet sich nichts. 4 Krankenhausaufenthalte, jeweils mindestens eine Woche, die Ärzte entlassen sie mit entspannenden Fango-Packungen und Massagen, die Kopfschmerzen kämen von einem verspannten Nacken. Aber es wird immer schlimmer, das Mädchen ist mittlerweile 16, drei Monate bleibt sie der Schule fern, wird in eine Spezialklinik eingewiesen. Diese sogenannten Spezialisten schicken sie zum Psychologen. „Das Kind will einfach nicht in die Schule.“ Das genaue Gegenteil ist der Fall, aber wenn niemand zuhört, kann das auch niemand rausfinden. Alles, was sie will, ist wieder in die Schule gehen, ein normales Leben führen, die Freundschaften wieder pflegen können. Die Psychologin besitzt doch tatsächlich die Frechheit, zu sagen „Ich habe sie als sehr ernste Person erlebt.“
Wenn man seit einem Jahr von einem Arzt zum anderen geschickt wird, letzten Endes aber nur gesagt bekommt, man hätte eine Klatsche, der Fortgang der Schule steht auf dem Spiel, Freunde verstehen nicht, dass man sich in so einer Zeit nicht meldet und beenden die Freundschaft, wie soll man da noch gut gelaunt einer Psychologin gegenübersitzen, die ihr Urteil bereits gefällt hat?
Nunja, nach ewigem Bequatschen der Ärzte und mehrmaligem Hinweisen auf einen Knubbel im Genick, den sonst niemand so hat, wurde dann zumindest mal eine Ursache für die Kopfschmerzen gefunden. Liquorleck. Ist im Grunde ein Riss in einem Kanal im Wirbelkanal, durch den Liquor (das ist die Flüssigkeit, in der das Hirn schwimmt) austritt. Das Hirn hatte also quasi ein wenig Schutz verloren, wurde kantiger bewegt und berührte die Schädeldecke, dass das Kopfschmerzen macht, ist klar, oder? Aber die Kopfschmerzen waren nicht hundertprozentig gut, sie waren nur etwas besser. Dieser besagte Knubbel war ja auch noch da. Schien ein Lipom zu sein, Fettgewebe, das macht aber keine Kopfschmerzen. Wenn das Mädchen aber an dem Knubbel gedrückt hat, hat sich der Kopfschmerz verstärkt, irgendwie musste das doch zusammenhängen. Auf Drängen der Eltern hin wurde der Knubbel letztendlich entfernt. Ein Fibrom. Ein Gewebetumor an der Halswirbelsäule, lag direkt auf einem Nervenstrang, der über den Kopf reicht, sodass dieser Tumor durchaus Kopfschmerzen verursachen konnte. Abgesehen vom Operateur, der das Ganze mit eigenen Augen gesehen hat, wollte das trotzdem niemand zugeben. Ein Tumor von 1,5cm Durchmesser. Angeblich völlig auswirkungslos. Als wäre das nicht genug, wurde während der Zeit, in der noch keine Diagnose feststand, einfach mal der Verdacht eines Hirntumors in den Raum gestellt. Wer lässt bitte ein 16jähriges Mädchen 3 Wochen in dem Glauben leben, einen Hirntumor zu haben?
Wegen mangelnder Nachsorge hat sich verhärtetes Narbengewebe gebildet, sodass der Nerv wieder betroffen war, sodass dieses Mal der Schulbesuch für ein ganzes Semester nicht möglich war, das Abitur wird jetzt mit einem Jahr Verspätung gemacht, nur weil die Ärzte nicht darauf gehört haben, was ein 15jähriges Mädchen zu sagen hat. Schon beim ersten Arztbesuch wegen der Kopfschmerzen wies sie auf den Knubbel hin und es hat 1 ½ Jahre gedauert, bis das mal ein bisschen ernst genommen wurde.
Wie eingangs erwähnt, weiß ich nicht, inwiefern das ein Einzelschicksal ist, dass Patienten nicht ernst genommen werden, besonders Kinder und Jugendliche oder Mütter, denen schlicht schnell Hysterie zugesprochen wird, Fakt ist aber: Selbst wenn es ein Einzelschicksal ist, so darf das trotzdem nicht vorkommen.
Nicht nur 1 ½ Jahre voller Kopfschmerzen, sondern auch eine wiederholte Schulklasse und der Verlust mehrerer Freunde sind also den deutschen Ärzten zuzuschreiben. Ob der Fehler jetzt im System liegt, oder bei den Ärzten kann ich nicht zuordnen, Tatsache ist aber, dass es einen gravierenden Fehler gibt, der behoben werden muss.
Ein Mädchen von 7 Jahren hat ständig Bauchschmerzen, wird zu Spezialisten überwiesen, die tendieren zum Nabelbruch, können aber nichts finden. Ende vom Lied: „Kriegen Sie in Ihrer Familie erstmal alles klar, die Bauchschmerzen sind psychosomatisch.“ Die Eltern, versuchen Zugang zu ihrer Tochter zu finden, aber sie hat keine Probleme. Geht gern in die Schule, bringt gute Noten mit nach Hause, innerhalb der Familie gibt es keine Probleme, alles ist gut. Nach einem halben Jahr verschiedene Ärzte konsultieren, kommt man endlich zur Lösung: Eine Lebensmittelunverträglichkeit, eine zu der Zeit relativ seltene. Sowas wird eh nur selten erkannt. Alles, was nicht die typische 0-8-15 Krankheit ist, wird erstmal als psychisch bedingt abgestempelt, vielleicht legt es sich ja von allein wieder.
Aber es geht auch noch schlimmer:
Ein Mädchen von 15 Jahren geht seit Monaten mit Kopfschmerzen in die Schule, bricht gelegentlich zusammen, hat zuhause kaum noch die Kraft, überhaupt irgendwas zu tun, die Kopfschmerzen ziehen sich über den gesamten Tag, über’s Wochenende, Ferien.
Hausärzte sind ratlos, erstmal zum Neurologen, der findet nichts, sicherheitshalber in’s MRT, über die gesamte Krankheitsphase 8 mal, es findet sich nichts. 4 Krankenhausaufenthalte, jeweils mindestens eine Woche, die Ärzte entlassen sie mit entspannenden Fango-Packungen und Massagen, die Kopfschmerzen kämen von einem verspannten Nacken. Aber es wird immer schlimmer, das Mädchen ist mittlerweile 16, drei Monate bleibt sie der Schule fern, wird in eine Spezialklinik eingewiesen. Diese sogenannten Spezialisten schicken sie zum Psychologen. „Das Kind will einfach nicht in die Schule.“ Das genaue Gegenteil ist der Fall, aber wenn niemand zuhört, kann das auch niemand rausfinden. Alles, was sie will, ist wieder in die Schule gehen, ein normales Leben führen, die Freundschaften wieder pflegen können. Die Psychologin besitzt doch tatsächlich die Frechheit, zu sagen „Ich habe sie als sehr ernste Person erlebt.“
Wenn man seit einem Jahr von einem Arzt zum anderen geschickt wird, letzten Endes aber nur gesagt bekommt, man hätte eine Klatsche, der Fortgang der Schule steht auf dem Spiel, Freunde verstehen nicht, dass man sich in so einer Zeit nicht meldet und beenden die Freundschaft, wie soll man da noch gut gelaunt einer Psychologin gegenübersitzen, die ihr Urteil bereits gefällt hat?
Nunja, nach ewigem Bequatschen der Ärzte und mehrmaligem Hinweisen auf einen Knubbel im Genick, den sonst niemand so hat, wurde dann zumindest mal eine Ursache für die Kopfschmerzen gefunden. Liquorleck. Ist im Grunde ein Riss in einem Kanal im Wirbelkanal, durch den Liquor (das ist die Flüssigkeit, in der das Hirn schwimmt) austritt. Das Hirn hatte also quasi ein wenig Schutz verloren, wurde kantiger bewegt und berührte die Schädeldecke, dass das Kopfschmerzen macht, ist klar, oder? Aber die Kopfschmerzen waren nicht hundertprozentig gut, sie waren nur etwas besser. Dieser besagte Knubbel war ja auch noch da. Schien ein Lipom zu sein, Fettgewebe, das macht aber keine Kopfschmerzen. Wenn das Mädchen aber an dem Knubbel gedrückt hat, hat sich der Kopfschmerz verstärkt, irgendwie musste das doch zusammenhängen. Auf Drängen der Eltern hin wurde der Knubbel letztendlich entfernt. Ein Fibrom. Ein Gewebetumor an der Halswirbelsäule, lag direkt auf einem Nervenstrang, der über den Kopf reicht, sodass dieser Tumor durchaus Kopfschmerzen verursachen konnte. Abgesehen vom Operateur, der das Ganze mit eigenen Augen gesehen hat, wollte das trotzdem niemand zugeben. Ein Tumor von 1,5cm Durchmesser. Angeblich völlig auswirkungslos. Als wäre das nicht genug, wurde während der Zeit, in der noch keine Diagnose feststand, einfach mal der Verdacht eines Hirntumors in den Raum gestellt. Wer lässt bitte ein 16jähriges Mädchen 3 Wochen in dem Glauben leben, einen Hirntumor zu haben?
Wegen mangelnder Nachsorge hat sich verhärtetes Narbengewebe gebildet, sodass der Nerv wieder betroffen war, sodass dieses Mal der Schulbesuch für ein ganzes Semester nicht möglich war, das Abitur wird jetzt mit einem Jahr Verspätung gemacht, nur weil die Ärzte nicht darauf gehört haben, was ein 15jähriges Mädchen zu sagen hat. Schon beim ersten Arztbesuch wegen der Kopfschmerzen wies sie auf den Knubbel hin und es hat 1 ½ Jahre gedauert, bis das mal ein bisschen ernst genommen wurde.
Wie eingangs erwähnt, weiß ich nicht, inwiefern das ein Einzelschicksal ist, dass Patienten nicht ernst genommen werden, besonders Kinder und Jugendliche oder Mütter, denen schlicht schnell Hysterie zugesprochen wird, Fakt ist aber: Selbst wenn es ein Einzelschicksal ist, so darf das trotzdem nicht vorkommen.
Nicht nur 1 ½ Jahre voller Kopfschmerzen, sondern auch eine wiederholte Schulklasse und der Verlust mehrerer Freunde sind also den deutschen Ärzten zuzuschreiben. Ob der Fehler jetzt im System liegt, oder bei den Ärzten kann ich nicht zuordnen, Tatsache ist aber, dass es einen gravierenden Fehler gibt, der behoben werden muss.
Dienstag, 9. Oktober 2012
Jede Fotografie ist exakt – Keine ist wahr (Anonym)
Welche Bildunterschrift passt zu dieser Fotografie?
Im Grunde genommen war es nur ein Zufall einer Militärfotografin, dieses Motiv einzufangen, sodass es keine zugehörige Unterschrift gibt, aber welche Beschreibungen könnte man angeben, sodass der Sinn jeweils ein völlig anderer ist? Alle für das gleiche Bild.
Im Grunde genommen war es nur ein Zufall einer Militärfotografin, dieses Motiv einzufangen, sodass es keine zugehörige Unterschrift gibt, aber welche Beschreibungen könnte man angeben, sodass der Sinn jeweils ein völlig anderer ist? Alle für das gleiche Bild.
„Soldat verpasst Beginn eines Angriffs weil er mit einer Katze beschäftigt ist.“
„Soldaten sehnen sich nach langem Einsatz nach familiärem Umfeld.“
„Soldaten sehnen sich nach langem Einsatz nach familiärem Umfeld.“
Zwei völlig unterschiedliche Bildunterschriften, die beide zum Bild passen würden, die Geschichte aber jeweils in ein anderes Licht rücken. Was davon ist nun gelogen? Was ist wahr?
Da das Bild nur zufällig ohne weiteren Kontext entstanden ist, lässt sich über den jeweiligen Wahrheitsgehalt nicht viel sagen, allerdings ist durch dieses Beispiel klar geworden, wie viele verschiedene Bedeutungen eine Fotografie annehmen kann.
Da das Bild nur zufällig ohne weiteren Kontext entstanden ist, lässt sich über den jeweiligen Wahrheitsgehalt nicht viel sagen, allerdings ist durch dieses Beispiel klar geworden, wie viele verschiedene Bedeutungen eine Fotografie annehmen kann.
Zeigt eine Fotografie nun die Wahrheit, gibt sie die Realität wieder oder nicht?
Der Wahrheitsgehalt einer Fotografie liegt zum Großteil in der Intention des Fotografen.
Möchte ich journalistisch arbeiten und berichten? Möchte ich durch Fotografie Kunst ausdrücken?
Lewis Hine sagte:
„Fotografien mögen vielleicht nicht lügen, aber Lügner können fotografieren.“
Der Wahrheitsgehalt einer Fotografie liegt zum Großteil in der Intention des Fotografen.
Möchte ich journalistisch arbeiten und berichten? Möchte ich durch Fotografie Kunst ausdrücken?
Lewis Hine sagte:
„Fotografien mögen vielleicht nicht lügen, aber Lügner können fotografieren.“
Fotografen haben immens viele Möglichkeiten, die vermeintliche Realität zu beeinflussen, zu verfälschen, den Eindruck des Betrachters zu manipulieren. Ein Beispiel ist der Winkel, aus dem die Fotografie aufgenommen wird. Eine Person von 1,60 m die aus einem Winkel auf Höhe der Knie oder sogar noch weiter unten aufgenommen wird, erscheint größer als 1,60 m.
(c) Leandra Busch
(Leider kann ich das Bild irgendwie nicht drehen, aber ich denke, der gemeinte Effekt wird klar)
Viele verschiedene Fotos des gleichen Objektes aus unterschiedlichsten Blickwinkeln konstruieren eher eine Realität, der Betrachter bekommt einen besseren Eindruck des Motivs, wenn auch nie vollständig, da die Kombination der Bilder zu einem Ganzen schwierig ist und man so viele Fotos, wie man Bilder mit dem Auge wahrnimmt, gar nicht machen kann. Der Fotograf liefert nur einen Ausschnitt der Welt, die uns umgibt, erst der Betrachter begreift und erkennt die Zusammenhänge. Auch die verschiedenen Belichtungsmöglichkeiten bieten Freiraum für Beeinflussung des Motivs.
Viele verschiedene Fotos des gleichen Objektes aus unterschiedlichsten Blickwinkeln konstruieren eher eine Realität, der Betrachter bekommt einen besseren Eindruck des Motivs, wenn auch nie vollständig, da die Kombination der Bilder zu einem Ganzen schwierig ist und man so viele Fotos, wie man Bilder mit dem Auge wahrnimmt, gar nicht machen kann. Der Fotograf liefert nur einen Ausschnitt der Welt, die uns umgibt, erst der Betrachter begreift und erkennt die Zusammenhänge. Auch die verschiedenen Belichtungsmöglichkeiten bieten Freiraum für Beeinflussung des Motivs.
Light is turning something normal into something magical.
Thomasz Lazar
Thomasz Lazar
Besonders heutzutage im Zeitalter von Digitalkameras sind die Möglichkeiten beinahe unendlich. Ich kann ohne Bearbeitungszeit am Computer bereits schwarz-weiß fotografieren.
Auch der Bildausschnitt kann den Eindruck verfälschen. Eine Detailansicht kann völlig anders aussehen als das Gesamtbild. Kaum vorzustellen, was aus der Realität wird, wenn ein Mediengestalter eine Fotomontage erstellt.
Auch der Bildausschnitt kann den Eindruck verfälschen. Eine Detailansicht kann völlig anders aussehen als das Gesamtbild. Kaum vorzustellen, was aus der Realität wird, wenn ein Mediengestalter eine Fotomontage erstellt.
Einerseits gibt eine Fotografie natürlich die Wahrheit wieder, ein Einhorn wurde zum Beispiel nie fotografiert und zwar nur deshalb, weil es keins gibt. Ein Maler kann ein Einhorn malen, wenn ihm danach ist, ein Fotograf müsste erst mal eins finden.
Andererseits aber kann eine Fotografie nur einen Augenblick festhalten, während sich die Wirklichkeit im ständigen Wandel befindet.
„Fotografie ist unlösbar mit der Zeit verknüpft, die sie festhält, mit der Zeit, die zwischen den Fingern, zwischen den Augenblicken zerrinnt… Die Zeit wird nie mehr das sein, was sie war.“
Anonym
Andererseits aber kann eine Fotografie nur einen Augenblick festhalten, während sich die Wirklichkeit im ständigen Wandel befindet.
„Fotografie ist unlösbar mit der Zeit verknüpft, die sie festhält, mit der Zeit, die zwischen den Fingern, zwischen den Augenblicken zerrinnt… Die Zeit wird nie mehr das sein, was sie war.“
Anonym
Schon Heraklit sagte, dass die Wahrheit ein ständiger Fluss ist und eine Fotografie kann nur einen Bruchteil des Fließens einfangen. Wenn man zum Beispiel an einem windigen Tag einen Laubbaum fotografiert, so neigen sich die Blätter vielleicht alle nach links, allerdings hängen sie, sobald der Wind nachlässt, nach unten. Ist die Fotografie dann noch der Wahrheit, der Wirklichkeit entsprechend? Auf dem Bild sieht man den Wind nicht, man spürt ihn nicht, hört ihn nicht, man sieht nur die geneigten Blätter, die so nicht dem Original entsprechen.
Kracauer sagte: „Wenn Fotografie die Wirklichkeit in eine so banale wie zufällige Ansammlung ebenso zufälliger Gegenstände verwandelt, dann könne man diese Bilder als Lektüreanweisung verstehen, dass auch gesellschaftliche Ordnungen keine natürlichen Ordnungen sondern kontingent sind.
Hinter Bildern der Entfremdung dämmert das Bild einer anderen Wirklichkeit […].“
Kracauers letzte dialektische Wendung
Hinter Bildern der Entfremdung dämmert das Bild einer anderen Wirklichkeit […].“
Kracauers letzte dialektische Wendung
Fotografien sind also als Möglichkeit, wie die Realität aussehen könnte, zu verstehen, als eine Möglichkeit, aber nicht als absolute Wahrheit. Er transponiert dieses auf gesellschaftliche Ordnungen, die nicht natürlich entstanden sind oder natürlich existieren, sondern kreiert wurden.
Was nicht vergessen werden darf ist, dass Fotografen mit ihren Arbeiten nicht immer nur die Wahrheit wiedergeben wollen. Wichtiger ist das Vermitteln von Inhalten, die anhand des Bildes verdeutlicht werden, egal ob das Bild real erscheint oder nicht. Die Authentizität eines Fotos bezieht sich immer darauf, was die Absicht beim Fotografieren war. Das oben angeführte Foto mit dem Soldaten und der Katze wäre als Mode-Fotografie unglaubwürdig, als das, was es aber ist, nämlich als Lenkung der Aufmerksamkeit auf die Menschlichkeit der Soldaten, ist es sehr authentisch.
„Eine Fotografie zeigt nie die Wahrheit.“
Richard Avedon
Richard Avedon
„Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera.“
Gisèle Freund
Gisèle Freund
Egal, welche Intention der Fotograf hatte, der Wahrheitsgehalt der Fotografie liegt im Auge des Betrachters. Derjenige, der das Foto sieht, sollte es bewusst anschauen, hinterfragen und dabei kritisch sein. Viel zu oft werden Fotos einfach nur betrachtet und nach der erstbesten Möglichkeit interpretiert, ohne erneut darüber nachzudenken. Aufgrund dessen machen Paparazzi ihre großen Geschäfte. Personen der Öffentlichkeit werden in vermeintlich heiklen Situationen abgelichtet, könnte man aber Fotos davor und danach sehen, sind die meisten Fotos tatsächlich harmlos, aber eben uninteressant und würden demnach kein Geld einbringen, also wird nur das Foto an die großen Zeitschriften verkauft, das skandalös scheint.
Eine Frage, die sich der Fotograf, besonders der Fotojournalist noch stellen muss: Darf ich mein Bild überhaupt zeigen? Fotos von Gräueltaten, Kriegsfotografie oder auch Bilder, die andere Menschen in unangenehmen Situationen zeigen, darf ich diese Bilder zeigen? Darf ich sie sogar verkaufen? Darf ich aus dem Leid anderer Menschen Profit machen?
Wichtig ist auch hierbei die Intention.
a) Die Intention die ich habe, wenn ich das Foto schieße. (Will ich dem Fotografierten schaden oder möchte ich der Allgemeinheit Bericht erstatten?)
b) Die Intention die ich habe, wenn ich das Foto zeige. (Will ich Profit machen und zu meinem Vorteil arbeiten oder will ich informativ sein?)
Dürfen ist hierbei allerdings nicht juristisch gemeint, sondern auf Grundlage der Moral und Ethik, letzten Endes muss also jeder selbst entscheiden, ob er mit sich selbst vereinbaren kann, aufgrund fremden Leides sein Geld zu verdienen. Eine Frage, die man sich auch stellen sollte, die ebenso individuell zu beantworten ist: Unterstütze ich das Grauen, dass ich fotografiert habe dadurch dass ich es veröffentliche? Oder mache ich auf Missstände aufmerksam?
Wichtig ist auch hierbei die Intention.
a) Die Intention die ich habe, wenn ich das Foto schieße. (Will ich dem Fotografierten schaden oder möchte ich der Allgemeinheit Bericht erstatten?)
b) Die Intention die ich habe, wenn ich das Foto zeige. (Will ich Profit machen und zu meinem Vorteil arbeiten oder will ich informativ sein?)
Dürfen ist hierbei allerdings nicht juristisch gemeint, sondern auf Grundlage der Moral und Ethik, letzten Endes muss also jeder selbst entscheiden, ob er mit sich selbst vereinbaren kann, aufgrund fremden Leides sein Geld zu verdienen. Eine Frage, die man sich auch stellen sollte, die ebenso individuell zu beantworten ist: Unterstütze ich das Grauen, dass ich fotografiert habe dadurch dass ich es veröffentliche? Oder mache ich auf Missstände aufmerksam?
Man sieht also, dass Fotos sehr wohl ein Spiegel der Wirklichkeit sein können, aber auch Spiegel verzerren, und zeigen alles seitenverkehrt, jedes Foto ist also mit Vorsicht zu genießen, man kann sich über dessen Wahrheitsgehalt nie sicher sein.
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