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Samstag, 28. Juni 2014

Surprise, surprise

Ich bin ganz gut im Lügen und kann auch Dinge hinter dem Rücken der betroffenen Person machen, was liegt da also näher als meinen Freund…


… mit einer Party zu seinem 19. Geburtstag zu überraschen?

Habe schnell seine Eltern ins Bott geholt, dass die sich um Getränke kümmern und damit sie auch wissen, dass bei ihnen eine Party stattfindet.

Anschließend erstmal überlegt, von welchen Leuten er so aus der Uni erzählt hat. Wir haben zwar viele gemeinsame Freunde aus der Schulzeit, aber gerade die Uni-Leute kennen wir vom jeweils anderen nicht.
Also erstmal wildfremde Leute angeschrieben, zum Glück aber niemand Falschen, das wäre ein bisschen peinlich gewesen.

Nachdem die Planung eigentlich stand, wurde nochmal alles auf eine harte Probe gestellt.
Ein Freund hatte meinem Freund nachträglich zum Geburtstag gratuliert und vielsagend hinzugefügt "Das war's noch nicht, du wirst dich wundern." Mein Freund hat's ziemlich schnell verstanden, sodass ich mir erstmal eine Ausrede ausdenken musste. Da er aber nichts Konkretes wusste, musste ich auch nicht konkret werden, Gott sei Dank.

Bei Whatsapp hat unsere "Clique" eine Gruppe, in der zwar viele der Gäste sind, aber eben auch mein Freund. Eins der Gruppenmitglieder hatte gefragt, wie am Samstag eigentlich alle zu der Party kommen. Kurzzeitig in Panik verfallen haben wir die alte Gruppe gelöscht und eine neue erstellt.
Meinem Freund haben wir erzählt, es hätte technische Probleme bei Whatsapp gegeben und deshalb sei die Gruppe weg.

Ich hoffe sehr, dass er die Nachricht noch nicht gesehen hat, aber selbst wenn er sie gesehen hätte, er hätte mir niemals gesagt, dass er's weiß, weil ich schon ziemlich enttäuscht bin, wenn die Überraschung hin ist/wäre und das weiß er. 

Tja, wenn der Timer abgelaufen ist und dieser Post online geht, dann ist die Überraschung (oder auch nicht) gerade über die Bühne gegangen. Ich hoffe, er freut sich.

Das hier ist die Torte, die ich ihm gebacken habe. Ich gebe zu, es ist schon irgendwie eine Mädchentorte, aber Mühe gegeben hab ich mir echt.




Melonen-Sahne-Torte

Für die Füllung habe ich eigentlich dieses Rezept genommen, aus Allergikergründen aber die Banane weggelassen, was die Angelegenheit sehr flüssig gemacht hat. Also habe ich die Masse aufgekocht und mit Saucenbinder angedickt, bis es cremig wurde. Mit Zucker und Zimt abschmecken und ab in den Kühlschrank. 

Anschließend der Biskuitboden

125 g Buchweizenmehl
150 + 175 g Puderzucker
1 Prise Salz
10 Eiweiß (Zimmertemperatur)
1 ½ TL Weinsteinbackpulver

Schritt 1:
Für den Teig Mehl und 150 g Puderzucker siebenmal in eine Schüssel sieben, Salz zufügen. Eiweiß sehr steif schlagen. Zuerst Weinsteinbackpulver, dann 175 g Puderzucker unterrühren, bis die Masse cremig ist. Mehlmischung portionsweise mit einem Teigschaber unterheben.
Schritt 2:
Den Teig in eine Angel Food Cake Form oder Springform (26 cm Durchmesser) füllen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 180 °C / Umluft: 160 °C / Gas: Stufe 2) im unteren Drittel ca. 40 Minuten backen. Die Ofentür in den ersten 30 Minuten nicht öffnen. Den Kuchen etwas abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Boden einmal waagerecht durchschneiden.
Schritt 3:
Das abgekühlte Melonenmousse auf den unteren Boden geben, oberen aufsetzen.
Schritt 4:
Sahne mit Puderzucker und Sahnesteif aufschlagen. Kuchen mit ¾ der Sahne dekorativ einstreichen. Nach Kreativität und Wunsch verzieren.
Rezept abgewandelt von Enie backt

Jawoll, war klar, er hatte die Nachricht schon gelesen und wusste von der Party. Gefreut hat er sich trotzdem.


Dienstag, 24. Juni 2014

Nicht mein Tag

Ein Tag zum Mäuse melken.
Heute morgen wollte ich ein Glas aus dem Schrank nehmen und hab mich stattdessen mit einer Schüssel an den Tisch gesetzt. Dann brauchte ich einen Löffel und bin dafür an den Kühlschrank gegangen. Schnell war mir klar: Dieser Tag wird nicht mein Tag.

Bin dann losgefahren in die Uni und habe mir den Bus mit entsetzlich vielen, entsetzlich lauten Kindern teilen müssen. Kinder an sich sind ja okay, aber wenn die dann anfangen, unfassbar asozial zu reden und Worte in den Mund nehmen, die nicht mal ich sagen würde, reicht's mir.

Haarscharf pünktlich in der Uni angekommen, der nächste unnötige Vorfall: Statt einer Klausur schreibe ich für ein Seminar zwei Essays. Ist an sich okay, jetzt kam mir die Dozentin aber mit dem gefragten Umfang um die Ecke und innerhalb von zwei Wochen ab sofort muss das erste Essay fertig sein, das zweite dann zwei Wochen danach. Zum Kotzen. Die Frau hat echt keinen Plan zu Beginn des Semesters gemacht. Sie war auch vier Wochen krank, was ja mal passieren kann, aber drei Tage, bevor sie wiederkam, hat sie 120 Seiten zu lesen rum geschickt.
Statt die Texte direkt zur Verfügung zu stellen, damit man sie in den vier Wochen schonmal durcharbeiten kann, muss dann alles schnell schnell gehen.

Dann wollte ich zuhause in Ruhe was essen, was nicht ging, weil mein Nachbar in der Mittagszeit meint, den Hammer schwingen zu müssen. Und ich spare mir das Staubsaugen am Wochenende um niemanden zu belästigen. Das scheint ja offensichtlich nicht nötig zu sein.

Anschließend wollte ich ganz investigativ unterwegs sein für ein Projekt in der Uni, zack, fängt es an zu regnen.

Es ist gerade erst 14 Uhr, mal schauen, was der Tag noch so bringt.

Montag, 23. Juni 2014

Festival for young photojournalism

Vom  18. Bis 22. Juni fand in Hannover auf dem ehemaligen expo-Gelände zum vierten Mal das „Festival for young photojournalism“, kurz: Lumix Festival - weil es von Lumix gesponsert wird – statt.
Drauf gekommen bin ich mal durch meinen Vater, der mir davon erzählte, das allererste hab ich leider verpasst, aber seitdem bin ich jedes Mal dort. Hannover ist schließlich nicht weit weg, mit 10 Euro Eintritt, bzw 7 Euro ermäßigt kann man nichts falsch machen und wie jedes Mal hat es sich wirklich gelohnt.
Gleich am 19. bin ich hingefahren und nachdem ich einen Kaffee getrunken hab, habe ich mir die Ausstellungen angeschaut.




18.-22. june, the festival for young photojournalism took place in Hannover. It's not very far from where I live and 10 € for a ticket is totally okay.

Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir dabei die Ausstellung von Abdollah Heidari. Ich will gar nicht viel dazu sagen, weil die Fotos selbst schon so unfassbar viel sagen. Danach brauchte ich einen Augenblick, um mich auf die nächste Fotostrecke einlassen zu können.
Insgesamt will ich eigentlich nicht viel zu den Fotos sagen, natürlich gab es einige, die mir besser gefallen haben als andere, aber alles in allem waren es so starke Bilder, dass ich einfach nur sagen kann, dass sich dieses Festival unheimlich lohnt.



I especially remind the exhibition of Abdollah Heidari, it really took my breath away.

Mittags hatte ich dann wirklich Lust, etwas Warmes zu essen, denn es war kein besonders gutes Wetter, sodass einem die Kälte in den Knochen saß.
Ich bin also zu einem der Imbisswagen vom Café 60 Grad gegangen und fragte, ob ich mal die Zutatenlisten von Pommes und Bratwurst lesen dürfe. Das war absolut kein Problem, was mich sehr erfreute und was mich dann noch glücklicher gemacht hat, war, dass ich Wurst und Pommes bedenkenlos essen konnte.



For lunch, I had pommes frites and some bratwurst, reading the ingredients list wasn't a problem and it tasted amazing.

Gestärkt ging ich dann in den Skywalk, es war mittlerweile 14 Uhr und um 15 Uhr gab es bei ihrer Ausstellung eine Begegnung mit der Fotografin Insa-Cathérine Hagemann. In der Broschüre hatte mich ihr Projekt (Das Begleiten einer Tänzerin beim Beenden ihrer Karriere) irgendwie gefesselt, sodass ich gern dabei sein wollte, wenn sie einige Worte dazu erzählt. 


Allmählich sah ich mir die einzelnen Ausstellungen an, um die Stunde Wartezeit noch zu überbrücken.
Was Frau Hagemann dann zu erzählen hatte, war wirklich interessant.
Sollte sich jemand dazu entschließen, in 2 Jahren selbst das Lumix-Festival zu besuchen, kann ich nur empfehlen, die Begegnungen mit den Fotografen wahr zu nehmen, jedes Mal wieder inspirieren sie mich durch Dinge, die sie sagen.

At 15 o' clock I had a talk with a photographer about her exhibition. I totally advise o everyone, to talk to the photographers hanging around, it can be very inspiring.

Anschließend fuhr ich nach Hause, denn der nächste Tag würde lang werden…




…denn es gab ein Symposium zum Thema „Wie managen wir die Bilderflut?  - „Löschen“ wäre bei vielen Bildern angebracht, ist aber nicht wirklich zielführend.“
Morgens um 9 ging es los und ich wollte wirklich pünktlich da sein, damit ich noch einen Platz bekam, ich hatte nämlich leider versäumt, mich anzumelden.
Bei der Registrierung traf ich dann einen ehemaligen Studenten aus Hildesheim, der nun bei dem Symposium mitwirkte und einen meiner Dozenten kannte. Es gibt also doch berufstätige Kuwis!
Bevor die Vorträge losgingen, lernte ich 2 junge Fotografinnen/Studentinnen kennen, mit denen ich dann auch den Rest des Tages verbrachte. Wir hörten uns gemeinsam die Vorträge an und aßen dann mittags auch zusammen.




Die Vorträge werde ich hier nicht näher beleuchten, das führte zu weit, wen es aber interessiert, der kann sich gern bei mir melden, dann berichte ich davon.
Zu Mittag waren wir in der Kantine, das Festivalgelände ist schließlich auch Hochschulgelände. Es gab Lachs und Kartoffeln, zum unschlagbaren Preis von 2,40 Euro. Da war es dann auch nicht so tragisch, dass die Kartoffeln irgendwie chemisch schmeckten.





Nachdem die Vorträge gelaufen waren, ging es für mich schnell weiter zu Go4Music, meinen Bericht darüber findet ihr hier


Alles in allem kann ich nur sagen: Lumix? Gern nächstes Mal wieder!

http://www.fotofestival-hannover.de/

Hier noch ein paar Impressionen vom Festival:













Go 4 Music

Freitagabend war ich auf einem Konzert von ein paar Newcomer-Bands in Holle, organisiert vom Jugendzentrum dort.


Es ging los mit The Millaz 
Hauptsächlich Cover-Musik von Klassikern, die man kennt. Einen eigenen Song haben sie auch gespielt und auch, wenn es nicht meinem persönlichen Musikgeschmack entspricht, war es doch gut und auf jeden Fall unterhaltsam.




Es schlossen sich Dare to Revolt an, der Hauptgrund für mich, auf die Veranstaltung zu gehen, weil mein Freund schließlich Bandmitglied ist.
Eindeutig eher mein Musikgeschmack. Zwei neue, deutsche Songs waren dabei, die ich noch nicht kannte, die mir aber trotzdem sehr gut gefallen haben.
Wer sich vom Können der Jungs überzeugen will, kann das hier tun.








Anschließend: Barfuss und danach Lucky Beggar and the dirty keys. Nachdem Barfuss schon vor ihrem Auftritt unangenehm auffielen, klang jeder ihrer Songs gleich, und zwar in meinen Ohren nicht gleichgut sondern gleichlangweilig.
Jeweils wirklich gar nicht mein Geschmack, aber Fotos gibt es trotzdem:



Zum Schluss wieder etwas mehr nach meinem Geschmack: Lanford !
Coole Typen mit cooler Musik und coolen Einfällen, mehr kann ich dazu nicht sagen.









Anschließend gab es eine Feuershow vom Duo Dubiosi, und auch, wenn ich durch Feuer immer leicht zu beeindrucken bin, war das leider überhaupt nichts. Ständig sind ihnen die Fackeln runtergefallen oder auch ausgegangen und selbst, wenn alles zu klappen schien, sah es langweilig aus. Schade eigentlich.



Nichtsdestotrotz war es ein sehr schöner Abend, ich habe tolle Leute getroffen und hatte jede Menge Spaß.





Fooooooooood


 Also, irgendwer meint es zur Zeit richtig gut mit mir.
Immer öfter finde ich glutenfreies Essen im normalen Einzelhandel und außerdem finde ich Fertiggerichte, was vor allem nach einem Tag in der Uni super praktisch ist.
Natürlich liebe ich es weiterhin zu kochen und zu backen, aber manchmal ist es toll, einfach schnell aus der Tüte sein Essen aufzuwärmen und sich nicht lang damit aufhalten zu müssen.

I think, someone up in the skies really likes me.
Each day, I find more glutenfree food in the grocery stores and I even find instant meals, which makes things easier after a day in university. Of course I keep on cooking and baking, but sometimes it’s great to only heat the food and not having much work with that.





Das sind nur ein paar Sachen, die ich jetzt gerade ganz neu gefunden habe, mittlerweile bin ich nah dran, ein essenstechnisch stinknormales Leben zu führen, was mich unheimlich freut!

Those things are only a few which I found brandnew.
I’m almost living a normal life with my food, which is great.
 Melone vertrage ich zur Zeit auch sehr gut.



Dienstag, 17. Juni 2014

Vor und zurück und hin und her

Back and forth and again and again

So um 2010 war es unheimlich modern, sich die Ohrlöcher zu dehnen. Cool fand ich’s schon immer (in einem gewissen Rahmen und einer gewissen Größe versteht sich), aber als es auf einmal jeder machte, auch diejenigen, deren sonstiger Stil absolut nicht dazu passte, wollte ich nicht in dem Zuge mitmachen. Ich wollte mir nicht nachsagen lassen, irgendeinem Stil hinterherzurennen. Ich versuche nicht krampfhaft, alles anders zu machen als andere, aber das war mir dann doch etwas zu blöd.
Früher wollte ich das auch schon, aber da war ich jünger als 16 und meine Eltern halten nicht so wahnsinnig viel von diesem ganzen Körperschmuck, also wartete ich etwas, bis dieser Hype vorüber war.

It’s been around 2010 when it was totally up to date to enlarge the lobes. I thought it was cool, too, but I didn’t want to do it when everybody did, so I waited fort he hype to go by.

So mit 17 ca. begann ich dann, mir die Ohrlöcher zu dehnen, reiflich überlegt, denn angeblich ging das Ganze ja nie wieder rückgängig zu machen.

I was 17 when I started enlarging my lobes. I thought about it thoroughly because everyone told me, that if your earlobe has once gone big, you’ll never go back.




Meine Ohren, bevor ich was dran gemacht habe. Ohne Ohrringe hab ich leider kein Foto gefunden, weil ich quasi immer Ohrringe trug. Zu meinen besten Zeiten hatte ich 71 Paar Ohrringe. Ich hätte mehr Ohren gebraucht. Rechts sieht man schon, dass ich diesen Look der Plugs gern mochte, obwohl das Foto von 2009 ist.

These are my ears, before I did anything. I didn’t find photos without earrings because I’ve worn them almost everytime. At the good times, I had 71 pairs of earrings, I should have more ears!
On the right photo, one can already see that I liked that look of wearing plugs, the photo is from 2009.

Ich wusste zu Anfang nicht, wie groß ich die Ohrlöcher machen wollte, ich wollte einfach sehen, welche Größe gut aussieht.
Ich hab natürlich angefangen, wie jeder andere auch, mit der 1mm Spirale. Es hat etwas gebrannt als ich sie das erste Mal durch das Ohrloch steckte, aber mit Cremes wie Bepanthen oder auch einfach nur Vaseline, eben alles, was die Haut pflegt und glitschig macht, ging das schon.
Wichtig war es mir, sie jeden Tag sauber zu machen, denn man vergrößert die Fläche im Ohr und dort sammelt sich Talg an, der, wenn man ihn nicht entfernt, anfängt zu müffeln.
Also hab ich sie jeden Tag sauber gemacht (Na gut, fast jeden. Aber so zwei drei Tage ohne Ohrlöcher waschen gehen mal klar, auch beim normalen Duschen geht der meiste Dreck schon raus.
Es ist aber wichtig, dass man die Ohrlöcher generell sauber hält, nicht nur, weil’s sonst müffelt, sondern auch, weil sich das Ohrloch schmerzhaft entzünden kann. Die Haut reißt zwar nur minimal ein (normalerweise) aber wenn da Dreck und Schweiß, etc. reinkommt, kann es unschön werden. Deshalb ist es auch wichtig, immer mal wieder Creme ins Ohrloch zu schmieren, ich habe meistens Bepanthen benutzt, weil sie die Heilung der Haut unterstützt.

At first I didn’t know, which size I want my lobes to be, I just wanted to see, what looks good.
I started, like everyone else, with 1 mm. It burned a little bit when I first put it through the lobe, but with some lotion which grooms the skin it soon got better.
It’s important to clean the lobes each day because otherwise, it can start to stinkand become inflamed.

Die nächste Größe habe ich nach weniger als den  empfohlenen 6 Wochen genommen. Ich glaube auch dass, wenn man sein Ohrloch gut pflegt und nichts mehr weh tut, man nicht unbedingt 6 Wochen warten muss. Ich glaube, nach 3 Wochen habe ich die Spirale gewechselt. War ein kleiner Fehler, eine Woche länger hätte ich ruhig warten sollen, es hat sich etwas entzündet, aber mit ein wenig Salbe hab ich das wieder hingekriegt. Sollte sich die Entzündung nicht so einfach behandeln lassen, alle Fremdkörper aus dem Ohrloch raus und heilen lassen und später wieder probieren, dann mit mehr Geduld.

It took me less than the 6 weeks the piercer proposes to change the size oft he spiral, because I really took care for my ear. I think, it’s been 3 weeks when I changed and it became inflamed just a little bit. If your ear really hurts, stop enlarging the lobe and let it heal. Completely!

Als ich meine 3 mm Spirale trug, tat mein Ohrläppchen immer extrem weh, bis ich gesehen hab, dass es nicht am Dehnen an sich lag, sondern daran, dass die Spirale in sich zu eng gedreht war und die Spitze immer in mein Ohrläppchen gepiekst hat.
Als ich dann eine neue, größere und dickere Spirale nahm, hatte sich das Problem auch erledigt.
So alle 3-4 Wochen habe ich eine neue Größe genommen, ohne dass es große Probleme gab.
Aufgehört habe ich dann, als ein Ohrloch bei 5 mm war und das andere bei 6 mm. Ich fand, dass das eine gute Größe war, weil ich relativ kleine zarte Ohren hab, da hätte Größeres wahrscheinlich zu klobig ausgesehen. Ich persönlich mag größere Tunnel eigentlich schon, aber sobald sich das Ohrläppchen vom Gesicht abstößt, ist es zu viel. Und, wie gesagt, es muss zum eigenen Typ und körperlichen Gegebenheiten passen.

I stopped when one lobe had 5 mm and the other one had 6 mm. It looked good and seemed to fit to my ear-size.


Hier sieht man vielleicht ein bisschen, dass ich relativ kleine Ohren habe.
Maybe on this photo you can see, that I have quite tiny ears.

Da war ich also, bei 6 mm und entgegen der Warnung, man würde süchtig werden und sie immer größer machen wollen, blieb ich 1 1/2 Jahre dabei.




Links einmal meine 5 mm Spirale und rechts die 6 mm Spirale
Left: 5 mm Right: 6 mm

Zu Weihnachten bekam ich dann total schöne Ohrringe, die aber in die Tunnel geklemmt komisch aussahen, also entschied ich mich kurzerhand, sie einfach rauszunehmen. Ich habe meine Ohrläppchen mit Anti-Falten-Creme (die ja schließlich gewebestraffend sein soll) eingecremt und schon nach 2 Wochen trug ich die Ohrringe.

For christmas I got beautiful earrings, so I decided to remove the tunnels. I put some anti-ageing cream on my ears to tighten the skin. It took me two weeks to renew my earlobes.

Natürlich waren die Ohrlöcher noch größer als frisch gestochene, aber es fiel so gut wie gar nicht auf.
Klar waren es nur 6 mm, aber das war als Tunnel eine ordentliche Größe und es ging auch recht schnell wieder rückgängig zu machen.




So sah mein Ohr dann nach ein oder zwei Wochen aus
My ear after one or two weeks.

Irgendwann vermisste ich die Tunnel aber doch und dehnte wieder.
Dieses Mal konnte ich direkt mit 3 mm anfangen, weil die Ohrlöcher natürlich nicht wieder so super eng werden. Als ich dann so im Dehnen drin war, wollte ich mal auf 8 mm gehen.
Mit einem Ohrloch hat es gut funktioniert, das andere hat sich so heillos entzündet, dass ich alles rausgenommen habe und es habe heilen lassen.
Aber auf die 8 mm bin ich auch erst gegangen, als ich schon einige Zeit wieder die 6er trug.

Then I started to miss my tunnels and enlarged the lobes again.
I could start with 3 mm, because the lobes weren’t as tight as they’ve been before; it worked very well.

8mm sollte wohl für mich einfach nicht sein, aber das war okay. 8 mm sahen in meinen Ohren dann schon ziemlich mächtig aus.

Hier seht ihr, dass schon die 6 mm mein Ohrloch ganz gut ausfüllten.
My 6 mm lobes. I think, that‘ s been big enough.

Dann stand mein Abschluss vor der Tür und damit der Abi-Ball und weil ich natürlich auch toll aussehen wollte, ließ ich meine Ohrlöcher sich wieder zuziehen, damit ich meine Silber-Ohrringe von meiner Konfirmation tragen konnte.

Then I finished school and for the prom I wanted to wear some cute silver earrings, so I removed the tunnels once again.

3 Wochen, nachdem ich die Entscheidung getroffen hatte, zum Abi-Ball kleine Ohrringe tragen zu wollen.
3 weeks after I decided to wear little earrings on the prom.

Nach dem Abi hatte ich sie nochmal für einen Monat oder zwei gedehnt, aber dann hab ich mich wieder für die zartere Variante kleiner Ohrlöcher mit Option auf kleine Creolen oder Perlen-Ohrringe entschieden.

I changed again, but now, I have small earlobes, as you can see on the last pictures. Maybe I’m going to enlarge them again. Not sure yet.

Das ist nun ein Jahr her und seither habe ich kleine Ohrlöcher. Jetzt denke ich aber wieder drüber nach, auf 6mm zu gehen. Ich habe ja schließlich die Erfahrung gemacht, dass es relativ schnell und schmerzlos über die Bühne gehen kann und außerdem auch wieder rückgängig zu machen geht.









Zur Zeit sehen meine Ohren so aus und ich finde nicht, dass man sieht, dass sie schon einiges Hin und Her hinter sich haben.

I don’t think, that one can see the torture my ears have been through fort he last                                                                          three years.

Ich habe natürlich nicht zig Fotos von meinen Ohren, weshalb ich Fotos genommen habe, auf denen sie zufällig zu sehen sind, weshalb die Bildausschnitte auch komisch gewählt sind; natürlich soll der Focus auf den Ohren liegen, aber verpixelte Bilder helfen ja auch keinem.