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Montag, 19. Mai 2014

Having a break

So sorry for letting you wait so long for a new post, but there are reasons.
First, my studies are becoming veeeeery creative this semester, so I don't have much time to make photos besides my courses.
But when the semester is over, I'm going to show what I did during the last months.
Furthermore, I'm working on a bigger project, which needs some time.


But even if I can't show you anything yet, I want to introduce you to my new camera.
My boyfriend found it on a garage sale, for 10 €, I did some research and it's worth much more, he was lucky and so was I. Some people just don't know, what they have in their cupboards.


It's a Canon EOS 500N with a Sigma objective (28-200 mm) which also fits to my digital Canon, lucky twice! 






Man, es tut mir so leid, dass ich euch hab so lang warten lassen, und das gerade jetzt, wo die Blog-Sache allmählich ins Rollen gerät, aber es gibt Gründe.
Dieses Semester ist mein Studium relativ zeitaufwändig, aber zum Glück auch sehr kreativ, sodass ich all meine Kreativität derzeit in einzelne Kurse stecke und auch nur wenig Zeit habe, neben den Seminaren Fotos "just for fun" zu machen.
Wenn das Semester aber erstmal vorbei ist, zeige ich, woran ich gearbeitet habe, ich hoffe, es wird sich lohnen.
Außerdem hatte ich eine Idee für ein etwas größeres Projekt, was aber Zeit in Anspruch nimmt, wenn das fertig ist (wann auch immer das der Fall sein wird) stelle ich es direkt online.

Aber auch, wenn ich euch gerade nichts Neues zeigen kann, möchte ich euch zumindest meine neueste Errungenschaft vorstellen, ich habe nämlich eine neue Kamera.
Mein Freund ist ihr auf einem Flohmarkt über den Weg gelaufen und hat sie für 10 € erstanden in der Hoffnung, ich könnte damit was anfangen.
Er hatte echt Glück, dass er sie gefunden hat, ebenso wie ich Glück hatte, dass er sie für mich gefunden hat. Ich habe etwas recherchiert und 10 € war ein echter Schleuder-Preis, manche Leute wissen eben nicht, was sie für Werte zuhause rumstehen haben.

Es ist eine Canon EOS 500N mit einem Sigma-Objektiv (28-200 mm). Das Objektiv passt sogar auf meine digitale Canon, doppelt Glück gehabt!



Dienstag, 13. Mai 2014

Zöliakie

Seit ein paar Wochen bin ich bei Facebook in einer tollen Gruppe, die sich "Zöliakie-Austausch" nennt.
https://www.facebook.com/groups/183802998338199/?fref=nf

Das ist auf jeden Fall eine super Sache, weil man sich da mit Leidensgenossen austauschen kann, Rezepte teilt und Tipps findet, wo man glutenfrei essen gehen kann. Also echt eine super Sache.
Ich finde es aber jetzt schon nervig, weil täglich mindestens 10 Leute (zumindest gefühlt) einen Post einstellen "Ist das glutenfrei?"
Tollerweise muss in Deutschland alles deklariert sein, sodass man solche Dinge ganz einfach selbst rausfindet. Packung umdrehen und lesen.
Außerdem: Wenn man schon so viel Internet hat, dass man ein Foto vom betreffenden Produkt bei facebook hochladen kann, kann man auch mal flugs googlen. Abgesehen davon: Wenn man an einer Lebensmittelunverträglichkeit erkrankt ist, dann informiert man sich doch direkt, was man darf und was nicht. War zumindest bei mir so.
Eine kleine Liste dabei, ab geht's.

Was mir aber noch viel saurer aufstößt als das ständige "Ich setze mich nicht mit meiner Erkrankung auseinander und hab deshalb keinen Plan, was ich essen kann." sind die Situationen, die von den Betroffenen berichtet werden, in denen sie auf völliges Unverständnis stoßen.
Als die Gluten-Sache bei mir aufkam, war ich immerhin schon 18, also quasi erwachsen, und trotzdem haben meine Eltern mich in allem unterstützt, Papa hat mir eine Liste mit E-Nummern ausgedruckt, damit ich damit auch was anfangen kann und nicht in Fallen tappe, meine Mama hat jede blöde Schokolade gegenkontrolliert, damit ich nicht leide, falls mir selbst mal was durch die Lappen geht, was anfänglich leider oft der Fall war, Macht der Gewohnheit eben. Für mich wurde immer Ersatz gekocht, wenn ich das eigentliche Essen nicht durfte und das sogar penibler, als ich es selbst getan hätte.
Jetzt kann man sagen: "Klar, das sind ja auch deine Eltern." Aber was, wenn ich euch sage, meine Freunde sind mindestens genauso toll?
Für Abende, wenn wir uns alle zusammen getroffen haben, zum Beispiel zum Burger essen, habe ich mich um Brötchen und Fleisch gekümmert, sodass ich da save war und eine Freundin fragt, ob sie einen Salat machen soll und was ich dürfte. Habe ihr von den glutenfreien Nudeln von Rewe erzählt und zack ging's los. Wenn sich mal jemand nicht sicher war wegen Pesto oder ähnlicher Dinge, einfach schnell eine SMS an mich und ich konnte ganz normal mit allen mitessen.
Zu Silvester gab's bei mir ein Mitbring-Buffet und eine Freundin hat gefragt, was sie machen kann, damit ich's darf, ich hab ihr ein Keks-Rezept geschickt und sie hat die gebacken.
Und 4 Monate später hatte sie Geburtstag und hat von sich aus diese Kekse wieder gebacken.
Bei meinem Freund ist immer Müsli und Brot vorhanden, Saucen werden nur noch mit Kartoffelmehl angedickt, damit ich auch spontan mal vorbei kommen kann, denn die Spontaneität hat sich durchaus eingeschränkt durch die Erkrankung.

Ich kann also nur sagen, dass ich bisher noch gar nicht auf Unverständnis gestoßen bin, und falls das hier jemand liest, der Auslöser für Negativ-Erfahrungen meiner Leidensgenossen war: Warum bitte? Warum so viel Unverständnis, für etwas, für das man nichts kann? Ähnlich der Hautfarbe, der sexuellen Orientierung und allem möglichen Anderen, wofür man diskriminiert wird, sucht man sich Zöliakie nicht aus, man hat sie. Es ist eine Einschränkung, aber mehr auch nicht. Und man lebt damit regelrecht normal, wenn man solche Freunde und Familie hat wie ich. Man kommt sich aber wirklich krank und benachteiligt vor, wenn man auf Leute trifft, die einen nicht ernst nehmen, die nicht darauf achten, ihr Brot vielleicht nicht gerade auf dem Allergiker-Teller zu schneiden, etc. Für mich gibt es bei den Grill-Abenden sogar immer eine eigene Ecke auf dem Grill ebenso wie eine eigene Grillzange. Ich bin hochzufrieden mit meinem Umfeld und wünsche das jedem anderen, der unter ähnlichen Umständen sein Leben führt, wie ich es tue.

Wer sehen will, dass Zöliakie längst kein Einzelfall mehr ist, kann über facebook unter #‎worldceliacsinaction2014‬ einige Aktionen beobachten und vielleicht auch unterstützen, die den Zöliakie-Erkrankten den Alltag erleichtern sollen, mein Favorit: glutenfreie Burger bei McDonalds, Gott, was würde ich mich darüber freuen! :D

Montag, 5. Mai 2014

Happy Birthday to me

Heute war, bzw ist mein Geburtstag. Ich muss zugeben, mir war etwas mulmich zumute. Der erste Geburtstag, den ich nicht zuhause bei Mama und Papa erlebt habe. Der erste, seit ich von zuhause ausgezogen bin.
Ein komisches Gefühl.
Da ich aber nicht so weit weg wohne, habe ich kurzerhand meine Familie zu mir eingeladen.
Und ich muss sagen, es war auf jeden Fall nett, ein komplettes Buffet zu haben, von dem ich alles essen kann.
Letztes Jahr war mein erster glutenfreier Geburtstag, der war essenstechnisch noch eher bescheiden. Mittlerweile hab ich mich aber gut damit abgefunden und habe mich in der Küche voll ins Zeug gelegt!

Hier ist meine glutenfreie, lactosearme und fructosefreie Geburtstagskaffeetafel :)



Zunächst gab es meinen (mittlerweile) Spezial-Kuchen, Mandel-Plattenkuchen.
Ganz einfach, schnell gemacht:
Für den Teig: 
1 Becher Sahne
1 Becher Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
2 Becher helles glutenfreies Mehl
1 Päckchen Weinstein-Backpulver

Sahne, Zucker und Salz schaumig rühren, nach und nach Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und dazugeben. Ich gebe immer noch einen gestrichenen Teelöffel Natron zu, damit der Teig garantiert geht. Alles gut verrühren, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und 12 Minuten bei 200°C auf der mittleren Schiene backen.

Für den Belag:
150 g Butter
3 EL Honig
1 Becher Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Mandelblättchen


Die Butter mit Honig, Zucker und Vanillezucker in einem Topf erhitzen, Mandelblättchen zugeben, aufkochen und auf den vorgebackenen Boden streichen.
Anschließend nochmals für 12-15 Minuten backen.




Dazu einen Käsekuchen, denn meine Schwester reagiert allergisch auf Mandeln und Nüsse.

Für 28er Springform

1 unbehandelte Zitrone
200 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
750 g Magerquark
1 EL Maisgrieß
1 1/2 Päckchen Vanille-Puddingpulver (zum Kochen für 500 ml Milch)

Ist der Backofen erstmal vorgeheizt, wird die Springform mit Backpapier ausgelegt und der Rand eingefettet.
Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale abreiben und die Frucht ausdrücken. Aufpassen, dass keine Kerne mit reinkommen!

Butter und Zucker schaumig rühren, Eier trennen und die Eigelbe und das Zitronengemisch dazugeben und gut durchrühren.
Quark und Maisgrieß und das Puddingpulver (ich habe das Rewe Bio Puddingpulver genommen) unterrühren, das Eiweiß steif schlagen und unter die Masse heben.
Alles in die Springform füllen und glatt streichen.
Bei 200°C auf mittlerer Schiene für 30 Minuten backen.
Temperatur auf 175°C runterdrehen und weiterbacken. Kuchen mit Alufolie abdecken, dann wird er nicht so schwarz wie bei mir.
Backzeit kann variieren, jeder kennt ja seinen Ofen am besten.





Als herzhafte Knabberei gab es Schinken-Käse in Blätterteig

Ich habe den Quarkblätterteig nach Trudel gemacht, das Rezept dazu findet ihr hier: http://glutenfrei-kochen.de/kb/rezept_anzeigen/id/436/glutenfrei/1/laktosefrei/0/vegetarisch/1/Grundrezept+Quarkbl%E4tterteig

Mit diesem Blätterteig wird dann weitergearbeitet.
Für die Füllung:

100 g Schinkenspeck
200 g Frischkäse
2 EL Schnittlauch
Pfeffer
1 Ei
2 EL Parmesan

Aus Schinkenspeck, Frischkäse, Schnittlauch und Parmesan eine Masse anrühren, mit Pfeffer nachwürzen.
Den Blätterteig in 12 gleich große Rechtecke schneiden, sechs davon mit der Füllung belegen, Rand frei lassen, mit Eigelb bestreichen, die Deckel einritzen und über die belegten Teigplatten legen. Den Rand festdrücken und alles auf einem mit Backpapier belegten Blech 20 Minuten bei 180°C backen, bis sie goldbraun werden.
Ich hatte noch etwas Füllung über, die kommt heute Abend auf's Brot.



Für den nicht allergischen Teil der Familie gab's noch gezuckerte Erdbeeren mit Sahne.
Von meiner Oma gab's wohl das größte Kompliment. Zum besseren Verständnis: Meine Oma backt, wie Omas so backen, einfach am allerbesten!
Sie sagte: "Wenn ich mal nicht mehr backen kann, dann übernimmst du das."



Tolle Geschenke gab's dazu, neben einem Tele-Objektiv (wuhu!) gab's Küchenequipment und zwar von der allercoolsten Sorte und von meiner Tante aus England gab's Galaxy Minstrels, die trotz der enthaltenen Stärke als glutenfrei deklariert sind, yeah!