Wie so oft (oder eigentlich immer) nutze ich meinen Blog, um
meinem Unmut Luft zu machen.
Anlass für diesen Eintrag, ist der Trend, der seit einigen Tagen (oder Wochen?) auf facebook wütet.
Anlass für diesen Eintrag, ist der Trend, der seit einigen Tagen (oder Wochen?) auf facebook wütet.
„Trink einen halben Liter Bier auf ex innerhalb von 24
Stunden, nachdem ich dich nominiert habe, oder du spendierst mir’n Kasten.“
Wow. Selten etwas so Stumpfes gehört.
Und mir ist durchaus bewusst, dass ich mit diesem Eintrag
auf Millionen (oder Milliarden. Hat ja jeder 2. Ha.Ha. Schlechter Witz an
schlechter Stelle) taube Ohren stoßen werde, weil’s doch „voll witzig“ ist,
aber mal im Ernst: Wir sind alle stets darum bemüht, möglichst keine
diffamierenden Partyfotos von uns an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen, auf
denen ein potenzieller zukünftiger Arbeitgeber, oder auch nur Mami und Papi
sehen könnten, dass man ganz gern mal einen kippt.
Die Leute, die mich kennen (und alle, die diesen Blog lesen,
kennen mich auch, ich bilde mir nichts über horrende Leserzahlen ein), wissen,
dass ich absolut nichts dagegen habe, wenn man sich mal einen hinter die Binde
gießen möchte und ich bin auch sonst für eine Menge Spaß zu haben, aber das,
was hier mit diesem Bier-Exen zelebriert wird, ist doch einfach nur bescheuert.
Es ist so doppelmoralisch, sich in der Öffentlichkeit des Internets zu
betrinken aber WEHE es kommt ein schlechtes Bild von mir auf Facebook!
Und ja, ich weiß, von einem halben Liter Bier ist noch
niemand betrunken, und trotzdem finde ich, dass es ein Weg in die falsche
Richtung ist.
Angeblich, sofern man der folgenden Quelle Glauben schenken
darf, sind bei abgeänderten Formen dieses – ich nenne es mal – Spiels bereits
Leute ums Leben gekommen.
Und auch wenn man nur beim Originial bleibt, unterstützt man
meiner Meinung nach trotzdem diesen Quatsch.
Aber warum das Ganze?
Um zu zeigen „Ich kann trinken“?
Das wäre, ehrlich gesagt, ziemlich primitiv.
Um zu zeigen „Ich kann trinken“?
Das wäre, ehrlich gesagt, ziemlich primitiv.
Und an alle meine Freunde, die das hier lesen: Ich würde niemals so weit gehen, euch als primitiv zu bezeichnen, aber diese Aktion? Ohja, die ist primitiv.
Warum immer jeden Trend mitmachen? Einfach nur, weil’s Trend
ist?
Das vergeht auch wieder. Gott sei Dank. Sicher, manche Trends (vor allem modisch) mache ich auch mal mit, aber nur, weil sie mir gefallen und ich folge solchen Trends auch dann noch, wenn sie schon wieder out sind. Aber Trends folgen, nur um trendy zu sein? Nö.
Das vergeht auch wieder. Gott sei Dank. Sicher, manche Trends (vor allem modisch) mache ich auch mal mit, aber nur, weil sie mir gefallen und ich folge solchen Trends auch dann noch, wenn sie schon wieder out sind. Aber Trends folgen, nur um trendy zu sein? Nö.
Deshalb mein Aufruf an alle 3 Leute die sich hier
durchgequält und mich nicht als vermeintliche „Spaßbremse“ weggeklickt haben:
Spendiert euren Freunden einen Kasten Bier. Trinkt ihn zusammen bei einem
gemütlichen Abend. Das macht so viel mehr Spaß, ich bin mir sicher.
und übrigens: http://www.meinbezirk.at/schaerding/chronik/neuer-facebook-trend-macht-die-runde-bierexen-oder-kiste-zahlen-d832357.html
und übrigens: http://www.meinbezirk.at/schaerding/chronik/neuer-facebook-trend-macht-die-runde-bierexen-oder-kiste-zahlen-d832357.html
Nicht alle sind begeistert
Zwar erntet das Facebook-Saufspiel viele Lacher, aber nicht alle User sind davon begeistert. Boykott ist nicht mehr die Ausnahme: Immer mehr kommentieren die Videos mit "Da mache ich nicht mit". Oder Nominierte geben an, kein Video posten zu wollen. Zudem kristallisiert sich eine Gegenbewegung heraus: Ein Subener spendete vier Euro an das SOS-Kinderdorf Österreich, anstatt eine Flasche Bier zu kaufen – und nominierte obendrein sieben weitere, es ihm gleichzutun.
DAS ist doch mal eine Alternative ;)
Nun bin auch ich nominiert, und zwar von einer meiner Mitbewohnerinnen, die allerdings wusste, dass ich kein Bier exen würde, sondern mich an dieser Gegenbewegung beteiligen würde.
Nun bin auch ich nominiert, und zwar von einer meiner Mitbewohnerinnen, die allerdings wusste, dass ich kein Bier exen würde, sondern mich an dieser Gegenbewegung beteiligen würde.

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