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Dienstag, 14. Oktober 2014

Es hat sich was geändert...

Ihr vermisst die Rezepte?
Es hat langsam Überhand genommen, deswegen habe ich mich entschieden, einen extra Food-Blog zu betreiben.

Wer auf die Kochtipps nicht verzichten möchte, kann gerne meinen neuen Blog besuchen:

http://deliciousandglutenfree.blogspot.de/

Englisch könnt ihr dabei auch gleich trainieren :)

Sonntag, 12. Oktober 2014

Pizza

Werde heute in der Wohnung meines Freundes beim Streichen helfen, nur handelt es sich direkt um die Küche. Ohne Gluten irgendwas von außerhalb zu essen ist ja bekanntermaßen sowieso schwierig, mal abgesehen davon ist Sonntag, die wenigsten Geschäfte haben offen.
Also habe ich Pizza gebacken, die ich vorgeschnitten und eingepackt habe, damit wir nicht verhungern.

Sie ist komplett glutenfrei, ein Blech ist sogar vegetarisch, weil der Mitbewohner meines Freundes Vegetarier ist und die andere ist mit Salami und Serrano-Schinken belegt.





Hier das Rezept:

pro Blech:
500 g helles glutenfreies Mehl
1 Pck Trockenhefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
mindestens 2 EL Olivenöl (vermutlich eher mehr)
450 ml lauwarmes Wasser

Backpapier für's Blech

Ofen auf 50°C vorheizen

Alle trockenen Zutaten vermischen und schließlich Öl und Wasser hinzugeben und zu einem glatten teig verkneten.
Wer schonmal glutenfrei gebacken hat, weiß wie sehr der Teig klebt, Abhilfe schafft etwas Öl in den Händen.
Anschließend den Teig auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen. Das sagt sich so leicht, ich bin dazu übergegangen, zwei geölte Esslöffel zu nehmen oder auch einen geölten Teigschaber und damit den Teig zu verstreichen, ist weitaus einfacher.
Wenn der Teig das gesamte Blech bedeckt, den Ofen ausschalten, ein feuchtes Geschirrtuch auf einen Gitterrost tun und in die obere Schiene schieben.
Das Blech mit dem Teig auf die mittlere Schiene schieben und im ausgeschalteten Ofen gehen lassen.
Die Feuchtigkeit vom Tuch ist dabei wichtig für den Teig, der sonst schnell trocken wird.

Nach 20-30 Minuten kann der Teig rausgenommen  und nach Herzenslust belegt werden.



Hier die Zutaten, für die ich mich entschieden habe und der Teig nach dem Gehen im Ofen.

selbstgemachtes Pesto
Jalapenosauce von Maggi
Gewürze
Feldsalat mit frischem Schnittlauch und Gartenkresse
geriebener Käse
Mozzarella
Tomaten
Gurken
Paprika
Salami
Serrano Schinken
Zwiebeln
Frühlingszwiebeln
...


An Saucen habe ich selbstgemachtes Pesto und Jalapeno-Sauce von Maggi genommen.
Es lässt sich natürlich jede Sauce benutzen, die man gern mag.
Aber auch, wenn man Saucen-Liebhaber ist: Nicht zu viel, sonst wird der Teig matschig.

Mein Pesto besteht übrigens aus:
Basilikum
geröstete Pinienkern
Parmesan
Salz/Pfeffer
getrockneter Basilikum
Olivenöl
eine halbe Tomate

alles in den Mixer und schön cremig werden lassen.
Ich muss mich an dieser Stelle ausnahmsweise mal selbst loben und sagen, dass das echt lecker geworden ist, was ich nie gedacht hätte, weil's mein erstes eigenes Pesto ist.

Anschließend die Pizza mit allem, was man hat belegen und schließlich in den bereits vorgeheizten Ofen (200°C) 20-25 Minuten backen.





meine Pizzen jeweils vor und nach dem Backen

und auf dem folgenden Bild kann man sehen, dass der Teig zwar etwas dick geworden ist (ich bin eigentlich Fan von dünnem, knusprigen Teig), aber immerhin ist er schön fluffig geworden (er ist auch echt weich und wirklich lecker!) und bei der Menge Teig habe ich keine Sorge, dass alle satt werden! :)


Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit wünsche ich!







Dienstag, 7. Oktober 2014

Urlaub (2)

Nach meinem Texel-Urlaub war ich noch im Zeltlager als Betreuerin im Harz.
Seit einiger Zeit mache ich das jedes Jahr, jetzt war mein zweites glutenfreies Jahr. Weil ich selbst jetzt auch schon besser Bescheid wusste, lief es noch besser.
Ich hatte eigenes Nutella, eigene Marmeladen, sogar eigenen Stockbrot-Teig habe ich bekommen!
Ich hätte besser auch auf eigener Butter bestehen sollen, das hat mich leider einen Tag lang ausfallen lassen, aber sonst hat alles gut geklappt.
Die  Küchen-Feen, die ja nicht nur für mich, sondern auch für 16 andere Betreuer und knapp 40 Kinder kochen mussten, haben gut aufgepasst und sich einen Zettel mit meinen Allergenen an die Wand gehängt, damit mir nichts passiert, vielen Dank dafür!

Sonntag, 5. Oktober 2014

Urlaub (1)

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal glutenfrei im Ausland unterwegs.
Mit Freunden (alle "Normal-Esser) habe ich Urlaub auf Texel (Insel der Niederlande) gemacht.
Natürlich habe ich mich vorher informiert, ob und wo man dort glutenfrei einkaufen kann und einige Dinge haben wir von vornherein mitgenommen, wie zum Beispiel etwas Brot, Nudeln und Gemüsebrühe.
Weil wir ein Ferienhaus gebucht hatten, von dem ich aber nicht wusste, wie die Küchenausstattung ist, habe ich Kochlöffel, Pfannenwender und ähnliches selbst eingepackt.
Beim Einkaufen hat es mir das Leben wirklich erleichtert, dass "Gluten" auf niederländisch ebenfalls "Gluten" heißt.
Mit dem Wissen, was die unterschiedlichen Getreidesorten heißen, ging das Einkaufen gut von der Hand.
Weil alle gut aufgepasst haben, dass sie mit ihren Sachen nicht meine Sachen berühren, hat die Verpflegung richtig gut geklappt.
Ich hab aber auch echt tolle Freunde, mit denen ich da unterwegs war.

Freitag, 3. Oktober 2014

Leonberg

Am vergangenen Wochenende waren ich mit meinen Eltern und unseren Hunden in Leonberg zur Hundeausstellung.
Das ist sozusagen der place-to-be für alle Leonberger-Halter, die was auf sich halten. Also mussten wir unsere Hunde auch mal zeigen.
Meinen Archie habe ich ausgestellt, Amali wurde von meinem Papa gezeigt.

Leider war es in der Woche vorher so regnerisch, dass die Wiesen sehr matschig waren, weshalb Archie nicht besonders gut laufen konnte (ich allerdings auch nicht) und wir deshalb keine Bewertung bekamen.
Amali hingegen hat ein sg (sehr gut) abstauben können, was ein echter Erfolg ist, bei 30 Hündinnen und einer Richterin, die ihre v's (vorzüglich) nur sehr geizig verteilt hat.

Aber sonst war das Wochenende wirklich toll.
Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und haben viele Leute wieder getroffen oder kennen gelernt.
Ich selbst musste all meine Sprachkenntnisse wiederbeleben, mit einem Belgier habe ich mich sehr nett auf Englisch unterhalten (sein Hund heißt Leandro, der Mann hat Geschmack!) und dann kamen Franzosen auf den Campingplatz, von denen einer nur ganz wenig Englisch sprach, die andere leider gar keins. Also musste ich mein Französisch wieder rauskramen, was wirklich nicht einfach war. Am Ende haben aber alle alles verstanden, so schlimm kann es also nicht gewesen sein.

Auf die Hunde sind wir aber sehr stolz gewesen, weil sie sich super verhalten haben.
Viele Rüden machen Ärger gegenüber anderen Rüden, ich kann mit meinem getrost überall entlang gehen, ohne mir Sorgen zu machen.