Jeder macht es, und jeder beschwert sich darüber: Hinten rum Kritik auszuüben,
zu „lästern“ und die betreffenden Personen oder Institutionen aber nicht über
ihre Unzulänglichkeiten zu informieren.
Lange lange habe ich auch über andere gesprochen, aber nicht mit ihnen, bis mir aufgefallen ist, wie dumm das ist.
Es ist nicht nur fair, offen zu seiner Meinung zu stehen, es kann sich auch nichts ändern, wenn man nur über andere spricht, ohne ihnen mitzuteilen, was man an ihnen zu kritisieren hat.
Schönes Beispiel, welches mir vor kurzem wiederfahren ist:
Ich bin umgezogen und in meinem Mietvertrag ist festgeschrieben, dass ich Anspruch auf einen Fernsehanschluss habe, dafür zahle ich auch.
Als ich dann endlich eingezogen war, ist mir aufgefallen, dass der Fernsehanschluss defekt ist.
Ich habe beim Hausmeister angerufen, nichts tat sich. Ich habe beim Vermieter angerufen, es hat 6 Wochen gedauert, bis mal was ins Rollen gekommen ist.
Erst als ich damit gedroht habe, dass ich die Miete kürze, weil ich schließlich für den Anschluss zahle und diesen auch gern in Anspruch nehmen würde, hat sich mal jemand gekümmert.
Ich habe mich dann auch direkt beim Zuständigen beschwert, dass es so lang gedauert hat und ich immer und immer wieder vertröstet würde.
Vielleicht hat sich die Firma ja was zu Herzen genommen, aber selbst wenn nicht: Durch mein hartnäckiges Eingreifen habe jetzt nicht nur ich einen funktionierenden Fernsehanschluss: Auch die Bewohner der Zimmer in den 5 Etagen über mir haben nun ihren Anschluss wieder. Der Fehler lag nämlich in der 6. Etage und ich war scheinbar nicht die Einzige, die solche Service-Probleme hatte, aber ich war die Einzige, die penetrant genug war, tagtäglich anzurufen, bis sich etwas tat.
Lange lange habe ich auch über andere gesprochen, aber nicht mit ihnen, bis mir aufgefallen ist, wie dumm das ist.
Es ist nicht nur fair, offen zu seiner Meinung zu stehen, es kann sich auch nichts ändern, wenn man nur über andere spricht, ohne ihnen mitzuteilen, was man an ihnen zu kritisieren hat.
Schönes Beispiel, welches mir vor kurzem wiederfahren ist:
Ich bin umgezogen und in meinem Mietvertrag ist festgeschrieben, dass ich Anspruch auf einen Fernsehanschluss habe, dafür zahle ich auch.
Als ich dann endlich eingezogen war, ist mir aufgefallen, dass der Fernsehanschluss defekt ist.
Ich habe beim Hausmeister angerufen, nichts tat sich. Ich habe beim Vermieter angerufen, es hat 6 Wochen gedauert, bis mal was ins Rollen gekommen ist.
Erst als ich damit gedroht habe, dass ich die Miete kürze, weil ich schließlich für den Anschluss zahle und diesen auch gern in Anspruch nehmen würde, hat sich mal jemand gekümmert.
Ich habe mich dann auch direkt beim Zuständigen beschwert, dass es so lang gedauert hat und ich immer und immer wieder vertröstet würde.
Vielleicht hat sich die Firma ja was zu Herzen genommen, aber selbst wenn nicht: Durch mein hartnäckiges Eingreifen habe jetzt nicht nur ich einen funktionierenden Fernsehanschluss: Auch die Bewohner der Zimmer in den 5 Etagen über mir haben nun ihren Anschluss wieder. Der Fehler lag nämlich in der 6. Etage und ich war scheinbar nicht die Einzige, die solche Service-Probleme hatte, aber ich war die Einzige, die penetrant genug war, tagtäglich anzurufen, bis sich etwas tat.
Genauso meine Kritik an Task Force Berlin.
Ich habe den Artikel an die ProSieben-Servicestelle geschickt und eine Antwort bekommen.
Ich habe den Artikel an die ProSieben-Servicestelle geschickt und eine Antwort bekommen.
Oder aber – auch ein ProSieben-Fall – „Schlag den Raab“
Ich stelle hier einfach mal meine E-Mail und die Antwort rein:
Von: Leandra Busch
Gesendet: Samstag, 7. September 2013 23:30
An: Zuschauerredaktion ProSieben
Betreff: Schlag den Raab
Ich stelle hier einfach mal meine E-Mail und die Antwort rein:
Von: Leandra Busch
Gesendet: Samstag, 7. September 2013 23:30
An: Zuschauerredaktion ProSieben
Betreff: Schlag den Raab
Sehr geehrte Damen und Herren, im
Augenblick schaue ich Schlag den Raab und trotzdessen ich die Idee des Spiels
"Eier werfen" sehr gut finde, bin ich empört über die sinnlose
Verschwendung von Lebensmitteln, ganz besonders da Wasserbomben eine einfache
Alternative wären.
Ich finde es sehr wünschenswert, wenn Sie in Zukunft nicht nur über die Tätigkeiten der Kandidaten nachdenken würden, sondern auch über Ihre Materialien.
Mit freundlichen Grüßen
Leandra Busch
Ich finde es sehr wünschenswert, wenn Sie in Zukunft nicht nur über die Tätigkeiten der Kandidaten nachdenken würden, sondern auch über Ihre Materialien.
Mit freundlichen Grüßen
Leandra Busch
Als Antwort kam dann Folgendes:
Guten Tag ,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Grundsätzlich sind wir, wie Sie, der Ansicht, dass ein verantwortlicher
Umgang mit Nahrungsmitteln gepflegt werden sollte.
Daher bemühen wir uns stets in unseren Sendungen entweder Produkte oder
Nahrungsmittel, die nicht mehr für den Verkauf oder Verzehr zugelassen würden,
zu verwenden oder sorgen zumindest dafür, dass die Reste in irgendeiner Form
weiterverwendet werden können.
Ihr kritisches Feedback geben wir natürlich dennoch gerne zur Kenntnisnahme
an die Redaktion von "Schlag den Raab" weiter.
Gleichzeitig bedanken wir uns, dass Sie sich die Mühe gemacht haben uns
Ihre Bedenken mitzuteilen.
Freundliche Grüße aus Unterföhring!
Ihre ProSieben Zuschauerredaktion
Anne Meißner
Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass ich da jetzt so
richtig was losgetreten habe, glaube aber dennoch, einen Schritt in die
richtige Richtung getan zu haben und würde mich unheimlich freuen, wenn das
noch mehr Leute täten.
Generell nicht nur zu konsumieren, sondern auch zu hinterfragen und im Zweifel zu kritisieren.
Generell nicht nur zu konsumieren, sondern auch zu hinterfragen und im Zweifel zu kritisieren.





