Mal wieder eine Deutsch-Hausaufgabe, meiner Meinung nach einer der sinnvolleren Aufgaben in der Schule:
Die Gesellschaft befindet sich im stetigen Wandel. Beweise dafür findet man wohl in jedem Bereich, bei beiden Geschlechtern, in jeder Altersklasse.
Häufig werden besonders Jugendliche näher betrachtet, wie zum Beispiel in der 15. Shell-Studie, die sich mit der Lebenssituation und der Wertorientierung der Jugendlichen beschäftigt.
Unterschieden werden dabei zwei Großgruppen, sinngemäß: Die Gewinner und die Verlierer.
Als Gewinner zählt dabei, wer sich selbst disziplinieren kann, wer eigene Ideen hervorbringt. Um diese Ideen aber hervorbringen und umsetzen zu können, muss man deren Nutzen genau abwägen, auch den Nutzen anderer Menschen für den Fortschritt der Entwicklung der Idee, dabei wird einem schnell klar, dass niemand genau versteht, was man genau mit der Idee meint, um Erfolg zu haben, wird man zwangsläufig zum Egozentriker. Ist es das denn dann wert? Erfolg, aber wofür? Um ihn mit niemandem teilen zu können?
Eine Untergruppe der Gewinner glänzt ebenfalls durch Ideen und Engagement, allerdings weniger auf materieller als auf sozialer Ebene. Freizeitgestaltung von Jugendlichen für Jugendliche. Die eigenen sozialen Kompetenzen werden verstärkt und anderen Jugendlichen, die es im Leben vielleicht nicht so gut getroffen hat, kann geholfen werden, einfach nur durch Zuhören, durch da Sein.
Dieses für die Gesellschaft so wichtige Hobby bleibt leider meist nur ein Hobby und warum? Weil der Staat lieber die Egozentriker unterstützt. Soziale Berufe werden nicht im Ansatz so gut bezahlt wie zum Beispiel der eines Wissenschaftlers. Welcher Beruf ist denn nun wichtiger, verdient es mehr, unterstützt zu werden? Hat die Mehrheit es nötig, den technischen Fortschritt weiter mit diesem rasenden Tempo voran zu treiben oder hat die Mehrheit es nötig, Kinder und Jugendliche in dem zu bekräftigen, was sie tun, sollen sie doch mal die Gewinner von morgen werden?
Diejenigen, die sich sozial engagieren, ergreifen das nur selten als Beruf, weil die Bezahlung zu gering ist, um dem gewünschten Lebensstandard nahekommen zu können. Und woher kommt dieser Lebensstandard? Von den reichen Egozentrikern, die allen zeigen, wie gut es ihnen doch geht! Sicher haben sie jetzt das Geld, um diesem Lebensstandard gerecht zu werden, aber echte Freunde haben sie dann doch eher selten.
Diesen Gewinnertypen sind zögerliche, unauffällige Jugendliche gegenübergestellt. Sie streben nach Lebensstandard und Macht, tun aber nichts dafür. In anderen Worten: Völlig weg von jeder Realität.
Eine andere Art von Verlierern sind hierbei die Leute, die nichts erreichen, sich alles wünschen, aber wissen, dass sie das niemals schaffen werden. Dieses Bewusstsein führt zu Aggressionen und Gewalt, die Nazis von morgen. Diesen Gedanken hat auch schon die Musikgruppe „Die Ärzte“ gehabt. In deren Song „Schrei nach Liebe“ heißt es:
Die Gesellschaft befindet sich im stetigen Wandel. Beweise dafür findet man wohl in jedem Bereich, bei beiden Geschlechtern, in jeder Altersklasse.
Häufig werden besonders Jugendliche näher betrachtet, wie zum Beispiel in der 15. Shell-Studie, die sich mit der Lebenssituation und der Wertorientierung der Jugendlichen beschäftigt.
Unterschieden werden dabei zwei Großgruppen, sinngemäß: Die Gewinner und die Verlierer.
Als Gewinner zählt dabei, wer sich selbst disziplinieren kann, wer eigene Ideen hervorbringt. Um diese Ideen aber hervorbringen und umsetzen zu können, muss man deren Nutzen genau abwägen, auch den Nutzen anderer Menschen für den Fortschritt der Entwicklung der Idee, dabei wird einem schnell klar, dass niemand genau versteht, was man genau mit der Idee meint, um Erfolg zu haben, wird man zwangsläufig zum Egozentriker. Ist es das denn dann wert? Erfolg, aber wofür? Um ihn mit niemandem teilen zu können?
Eine Untergruppe der Gewinner glänzt ebenfalls durch Ideen und Engagement, allerdings weniger auf materieller als auf sozialer Ebene. Freizeitgestaltung von Jugendlichen für Jugendliche. Die eigenen sozialen Kompetenzen werden verstärkt und anderen Jugendlichen, die es im Leben vielleicht nicht so gut getroffen hat, kann geholfen werden, einfach nur durch Zuhören, durch da Sein.
Dieses für die Gesellschaft so wichtige Hobby bleibt leider meist nur ein Hobby und warum? Weil der Staat lieber die Egozentriker unterstützt. Soziale Berufe werden nicht im Ansatz so gut bezahlt wie zum Beispiel der eines Wissenschaftlers. Welcher Beruf ist denn nun wichtiger, verdient es mehr, unterstützt zu werden? Hat die Mehrheit es nötig, den technischen Fortschritt weiter mit diesem rasenden Tempo voran zu treiben oder hat die Mehrheit es nötig, Kinder und Jugendliche in dem zu bekräftigen, was sie tun, sollen sie doch mal die Gewinner von morgen werden?
Diejenigen, die sich sozial engagieren, ergreifen das nur selten als Beruf, weil die Bezahlung zu gering ist, um dem gewünschten Lebensstandard nahekommen zu können. Und woher kommt dieser Lebensstandard? Von den reichen Egozentrikern, die allen zeigen, wie gut es ihnen doch geht! Sicher haben sie jetzt das Geld, um diesem Lebensstandard gerecht zu werden, aber echte Freunde haben sie dann doch eher selten.
Diesen Gewinnertypen sind zögerliche, unauffällige Jugendliche gegenübergestellt. Sie streben nach Lebensstandard und Macht, tun aber nichts dafür. In anderen Worten: Völlig weg von jeder Realität.
Eine andere Art von Verlierern sind hierbei die Leute, die nichts erreichen, sich alles wünschen, aber wissen, dass sie das niemals schaffen werden. Dieses Bewusstsein führt zu Aggressionen und Gewalt, die Nazis von morgen. Diesen Gedanken hat auch schon die Musikgruppe „Die Ärzte“ gehabt. In deren Song „Schrei nach Liebe“ heißt es:
Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt dich zu artikulieren
Und deine Eltern hatten niemals für dich Zeit
Die Rede ist von einem jungen Nationalsozialisten, dessen Hass aus einer unerfüllten Kindheit herrührt, man erkennt also, dass dieser Verfall der Gesellschaft nicht nur von Soziologen registriert wird, sondern sich überall wiederfindet. Leider aber nicht nur in Musik, sondern auch in Fällen von Amokläufen, die dann in den Nachrichten verbreitet werden, sodass jeder über alles Bescheid weiß. Sicher ist es immer schlimm, dass Menschen zu so etwas in der Lage sind, aber warum kümmert sich niemand wirklich um die Gründe, um bei anderen, ähnlichen Fällen, vielleicht Präventionsarbeit leisten zu können? Immer wird nur das aktuelle Umfeld betrachtet, was aber früher mal gewesen ist, wird so oft außer Acht gelassen, weil man sich an einzelnen Punkten der Gegenwart orientiert, denen jegliche Begründung zuspricht und weil man dann ja eine Begründung gefunden hat, lässt man alles Andere unberührt. Dabei ist doch allgemein bekannt, dass die meisten und schwersten psychischen Störungen in Ereignissen aus der Kindheit begründet liegen.
Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt dich zu artikulieren
Und deine Eltern hatten niemals für dich Zeit
Die Rede ist von einem jungen Nationalsozialisten, dessen Hass aus einer unerfüllten Kindheit herrührt, man erkennt also, dass dieser Verfall der Gesellschaft nicht nur von Soziologen registriert wird, sondern sich überall wiederfindet. Leider aber nicht nur in Musik, sondern auch in Fällen von Amokläufen, die dann in den Nachrichten verbreitet werden, sodass jeder über alles Bescheid weiß. Sicher ist es immer schlimm, dass Menschen zu so etwas in der Lage sind, aber warum kümmert sich niemand wirklich um die Gründe, um bei anderen, ähnlichen Fällen, vielleicht Präventionsarbeit leisten zu können? Immer wird nur das aktuelle Umfeld betrachtet, was aber früher mal gewesen ist, wird so oft außer Acht gelassen, weil man sich an einzelnen Punkten der Gegenwart orientiert, denen jegliche Begründung zuspricht und weil man dann ja eine Begründung gefunden hat, lässt man alles Andere unberührt. Dabei ist doch allgemein bekannt, dass die meisten und schwersten psychischen Störungen in Ereignissen aus der Kindheit begründet liegen.
Diese Gruppe derjenigen, die sich ihrer Defizite bewusst sind, steht am Rande der Gesellschaft hat sich aber auch damit abgefunden. Warum sollten sie sich auch engagieren? Gehören sie doch sowieso nicht zu den begnadeten Menschen, die es aus eigenem Antrieb heraus schaffen. Diese Menschen werden dann allein gelassen, höchstens von denen aufgefangen, die sich sozial engagieren, was ja aber leider Gottes viel zu wenige Leute sind. Und dann haben wir die Nazis, die Terroristen, die Amokläufer. Die bekommen Kinder und als Kind eines Schwerverbrechers hat man es nicht leicht, man fragt sich, ob man es überhaupt jemals schafft, aus diesem negativen Schatten herauszutreten, man selbst zu sein, merkt aber ziemlich bald, dass man eben dies nicht schafft in einer vorurteilsbelasteten Welt wie unserer und schon fehlt einem der Antrieb zu Neuem, zu Gutem, man endet genau da, wo schon die Eltern, womöglich die Großeltern geendet sind.
Merke: Die intelligenten Egozentriker leben auf der Sonnenseite. Sollte sich mal einer von denen herablassen, sich mit den Verlierern abzugeben, so haben diese die Chance, ebenfalls etwas aus ihrem Leben zu machen, wenn nicht, dann bleibt ihnen ja immer noch die Kriminalität.
Aber selbst dieses Egozentrisch-Sein passiert doch nur aus Angst. Aus Angst vor der Zukunft. „Wenn ich kein Geld habe, was bin ich dann überhaupt?“
Innere Werte verlieren immer mehr an Wichtigkeit, Außergewöhnlichkeit und Leistungsorientiertheit sind die Schlüssel zu einer gesicherten Existenz. Was ist denn in der Gesellschaft falsch gelaufen, dass etwas wie Leistungsorientiertheit, was schon Kinder in Burn-Out-ähnliche Zustände treibt, als Wert angesehen wird? Es reicht schon längst nicht mehr, kreativ oder intelligent oder offen gegenüber Mitmenschen zu sein. Man muss doch bitte alles sein, um überhaupt irgendeinen Nutzen erfüllen zu können. Da gibt es dann diese glücklichen Menschen, die all das mitbringen, die ihrer Zukunft frohen Mutes entgegen blicken können und diejenigen, denen nur eine der aufgezählten Qualitäten fehlt, weshalb sie schon umso mehr bangen müssen. Kreativ und offen, aber keine guten Noten in Mathematik? Entschuldigung, an dieser Musikschule können Sie leider nicht aufgenommen werden.
Im Ernst? Bei der Auswahl der Studenten sollte doch nicht nur der Abiturschnitt ausschlaggebend sein, sondern auch die entsprechenden Fächer, mit denen man den Schnitt erreicht hat.
Ein Abitur mit 1,5, aber als Prüfungsfächer nur Sprachen, ein bisschen Mathematik und Religion, dafür in Biologie nur 6 Punkte, aber nicht als Prüfungsfach, und damit will ich Neurologe werden?
Wobei es natürlich naiv wäre, nur Jugendlichen diese Gruppierungen zuzusprechen. Auch Erwachsene lassen sich in solche Gruppen unterteilen, nur haben sie es eben noch schwerer, sich zu einer anderen Gruppe zu gesellen, weil sie schon viel länger in diesem immer gleichen Muster leben, die Weichen für ihr Leben längst gestellt sind, den wirklichen Aufstieg schaffen eigentlich nur die Menschen, die durch eine außergewöhnliche Idee auf sich aufmerksam machen. Also eigentlich wieder nur Gewinnertypen, die durch irgendeinen unglücklichen Umstand kurzfristig zu den Verlierern gehörten. Als „echter“ Verlierer aber, als unintelligenter, unkreativer Mensch, hat man einfach keine Chance in dieser Gesellschaft. Keine Aufstiegschancen, das einzige Ansehen, was man irgendwie gewinnen kann, kommt dann aus illegalen Kreisen.
Hat man aber zu kriminellen Aktivitäten nicht den Mut, so bleibt einem doch nur die Flucht vor sich selbst, zum Beispiel durch Drogen, wie beim Protagonisten von Christian Krachts „Faserland“.
Keine Familie, keine ernsthafte Beziehung, keine wahren Freunde, kein Lebensinhalt abgesehen vom Alkohol. Wobei sich auch bei ihm der leichte Hang zur Kriminalität erkennen lässt. Das Klauen der Jacke eines Freundes, das Rauchen im Nichtraucher-Bereich, das alles nur, um Menschen auf sich aufmerksam zu machen, ein Hilfeschrei, wenn man so will. Ein Hilfeschrei, den aber niemand hört. Und so reist er von Stadt zu Stadt quer durch Deutschland, in der Hoffnung, irgendetwas zu finden, irgendetwas, was ihn begeistert und endet letztlich doch immer wieder beim Alkohol.
Jetzt ist es natürlich immer leicht, der Gesellschaft die Schuld zu geben, aber was ist denn schon die Gesellschaft? Sie besteht nun mal genau aus diesen Gewinnern und Verlierern, aus dir und mir. Kann man wirklich etwas für alles Leid verantwortlich machen, was auch alles Gute hervorgebracht hat? Oder ist dieser Zustand, diese Verteilung der Menschen einfach ein Umstand, mit dem man leben muss? Es gibt so viele Menschen auf der Welt, kann man überhaupt auf jeden Einzelnen eingehen? Oder wird da schlicht und ergreifend zu viel erwartet? Vielleicht ist ja die Gesellschaft ihr eigener Verlierer. Man weiß, wo die Defizite liegen und kann sie trotzdem nicht beheben.
Merke: Die intelligenten Egozentriker leben auf der Sonnenseite. Sollte sich mal einer von denen herablassen, sich mit den Verlierern abzugeben, so haben diese die Chance, ebenfalls etwas aus ihrem Leben zu machen, wenn nicht, dann bleibt ihnen ja immer noch die Kriminalität.
Aber selbst dieses Egozentrisch-Sein passiert doch nur aus Angst. Aus Angst vor der Zukunft. „Wenn ich kein Geld habe, was bin ich dann überhaupt?“
Innere Werte verlieren immer mehr an Wichtigkeit, Außergewöhnlichkeit und Leistungsorientiertheit sind die Schlüssel zu einer gesicherten Existenz. Was ist denn in der Gesellschaft falsch gelaufen, dass etwas wie Leistungsorientiertheit, was schon Kinder in Burn-Out-ähnliche Zustände treibt, als Wert angesehen wird? Es reicht schon längst nicht mehr, kreativ oder intelligent oder offen gegenüber Mitmenschen zu sein. Man muss doch bitte alles sein, um überhaupt irgendeinen Nutzen erfüllen zu können. Da gibt es dann diese glücklichen Menschen, die all das mitbringen, die ihrer Zukunft frohen Mutes entgegen blicken können und diejenigen, denen nur eine der aufgezählten Qualitäten fehlt, weshalb sie schon umso mehr bangen müssen. Kreativ und offen, aber keine guten Noten in Mathematik? Entschuldigung, an dieser Musikschule können Sie leider nicht aufgenommen werden.
Im Ernst? Bei der Auswahl der Studenten sollte doch nicht nur der Abiturschnitt ausschlaggebend sein, sondern auch die entsprechenden Fächer, mit denen man den Schnitt erreicht hat.
Ein Abitur mit 1,5, aber als Prüfungsfächer nur Sprachen, ein bisschen Mathematik und Religion, dafür in Biologie nur 6 Punkte, aber nicht als Prüfungsfach, und damit will ich Neurologe werden?
Wobei es natürlich naiv wäre, nur Jugendlichen diese Gruppierungen zuzusprechen. Auch Erwachsene lassen sich in solche Gruppen unterteilen, nur haben sie es eben noch schwerer, sich zu einer anderen Gruppe zu gesellen, weil sie schon viel länger in diesem immer gleichen Muster leben, die Weichen für ihr Leben längst gestellt sind, den wirklichen Aufstieg schaffen eigentlich nur die Menschen, die durch eine außergewöhnliche Idee auf sich aufmerksam machen. Also eigentlich wieder nur Gewinnertypen, die durch irgendeinen unglücklichen Umstand kurzfristig zu den Verlierern gehörten. Als „echter“ Verlierer aber, als unintelligenter, unkreativer Mensch, hat man einfach keine Chance in dieser Gesellschaft. Keine Aufstiegschancen, das einzige Ansehen, was man irgendwie gewinnen kann, kommt dann aus illegalen Kreisen.
Hat man aber zu kriminellen Aktivitäten nicht den Mut, so bleibt einem doch nur die Flucht vor sich selbst, zum Beispiel durch Drogen, wie beim Protagonisten von Christian Krachts „Faserland“.
Keine Familie, keine ernsthafte Beziehung, keine wahren Freunde, kein Lebensinhalt abgesehen vom Alkohol. Wobei sich auch bei ihm der leichte Hang zur Kriminalität erkennen lässt. Das Klauen der Jacke eines Freundes, das Rauchen im Nichtraucher-Bereich, das alles nur, um Menschen auf sich aufmerksam zu machen, ein Hilfeschrei, wenn man so will. Ein Hilfeschrei, den aber niemand hört. Und so reist er von Stadt zu Stadt quer durch Deutschland, in der Hoffnung, irgendetwas zu finden, irgendetwas, was ihn begeistert und endet letztlich doch immer wieder beim Alkohol.
Jetzt ist es natürlich immer leicht, der Gesellschaft die Schuld zu geben, aber was ist denn schon die Gesellschaft? Sie besteht nun mal genau aus diesen Gewinnern und Verlierern, aus dir und mir. Kann man wirklich etwas für alles Leid verantwortlich machen, was auch alles Gute hervorgebracht hat? Oder ist dieser Zustand, diese Verteilung der Menschen einfach ein Umstand, mit dem man leben muss? Es gibt so viele Menschen auf der Welt, kann man überhaupt auf jeden Einzelnen eingehen? Oder wird da schlicht und ergreifend zu viel erwartet? Vielleicht ist ja die Gesellschaft ihr eigener Verlierer. Man weiß, wo die Defizite liegen und kann sie trotzdem nicht beheben.

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