„Es gibt nichts schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr: trotz seiner selbst.“ (Victor Hugo)
Vielleicht kennt es der ein oder andere: Glücklich und zufrieden in der Beziehung. Und wenns dann vorbei ist, fragt man sich: „Was hat mich da gestochen?“
Und warum ist das so? Warum fallen uns nach der Beziehung erst noch viel mehr Eigenschaften auf, die uns tierisch nerven?
Eine Möglichkeit: Unser Ego ist verletzt. Verletzt davon, weil der jeweils andere Schluss gemacht hat oder verletzt, weil es nicht funktioniert hat und dabei schien es doch so perfekt zu sein.
Man ist wieder allein.
Und nun suchen wir Gründe. Gründe, warum wir nicht schuld sein können, dass es nicht hingehauen hat.
„Er ist einfach zu egoistisch, zu engstirnig.“, „Sie hat mich sowieso nie verstanden.“ , „Er hatte nie Interesse an dem, was mich beschäftigt.“, „Sie meckert viel zu viel, das hätte ich eh nicht noch länger ertragen.“
Sicher, der andere ist schuld. In der Regel jedenfalls. Denn wer will schon auf sich sitzen lassen, dass ein eigener Charakterzug möglicherweise ein Störfaktor für den Fortlauf der Beziehung war.
Und wer gibt das schon gerne zu?
Wir fangen an, immer mehr Eigenschaften zu finden, die uns am anderen stören.
„Sie lacht zu laut.“ , „Er reißt nur dumme Witze“ , „Sie drängt sich immer in den Mittelpunkt.“
Wir beginnen, den anderen doof zu finden. Und fragen uns: „Warum ist mir das nicht eher aufgefallen? War das schon immer so? Oder verändert er/sie sich erst nach der Beziehung?“
Haben wir die Eigenschaften letztendlich einfach hingenommen und die wurden von der Liebe zu dem Menschen quasi „überstrahlt“, weils nicht so wichtig war? Möglich wärs. Victor Hugo hat das ja schließlich nicht umsonst gesagt.
Liebe lässt uns bestimmte Dinge akzeptieren oder sogar übersehen, die wir in anderem Kontakt häufig sofort ankreiden würden.
Und nun ist die Liebe weg, futsch oder zumindest abgeflacht. Und schwupps: Uns fallen all die Dinge auf, die wir vorher nicht bemerkten. Die zweite Möglichkeit.
Wie auch immer es ist, wohlmöglich auch ganz anders, als in meinen Gedankengängen.
Die Liebe allein versteht es wohl wirklich einen Menschen gerade trotz seiner selbst zu lieben.
von Lisa
Vielleicht kennt es der ein oder andere: Glücklich und zufrieden in der Beziehung. Und wenns dann vorbei ist, fragt man sich: „Was hat mich da gestochen?“
Und warum ist das so? Warum fallen uns nach der Beziehung erst noch viel mehr Eigenschaften auf, die uns tierisch nerven?
Eine Möglichkeit: Unser Ego ist verletzt. Verletzt davon, weil der jeweils andere Schluss gemacht hat oder verletzt, weil es nicht funktioniert hat und dabei schien es doch so perfekt zu sein.
Man ist wieder allein.
Und nun suchen wir Gründe. Gründe, warum wir nicht schuld sein können, dass es nicht hingehauen hat.
„Er ist einfach zu egoistisch, zu engstirnig.“, „Sie hat mich sowieso nie verstanden.“ , „Er hatte nie Interesse an dem, was mich beschäftigt.“, „Sie meckert viel zu viel, das hätte ich eh nicht noch länger ertragen.“
Sicher, der andere ist schuld. In der Regel jedenfalls. Denn wer will schon auf sich sitzen lassen, dass ein eigener Charakterzug möglicherweise ein Störfaktor für den Fortlauf der Beziehung war.
Und wer gibt das schon gerne zu?
Wir fangen an, immer mehr Eigenschaften zu finden, die uns am anderen stören.
„Sie lacht zu laut.“ , „Er reißt nur dumme Witze“ , „Sie drängt sich immer in den Mittelpunkt.“
Wir beginnen, den anderen doof zu finden. Und fragen uns: „Warum ist mir das nicht eher aufgefallen? War das schon immer so? Oder verändert er/sie sich erst nach der Beziehung?“
Haben wir die Eigenschaften letztendlich einfach hingenommen und die wurden von der Liebe zu dem Menschen quasi „überstrahlt“, weils nicht so wichtig war? Möglich wärs. Victor Hugo hat das ja schließlich nicht umsonst gesagt.
Liebe lässt uns bestimmte Dinge akzeptieren oder sogar übersehen, die wir in anderem Kontakt häufig sofort ankreiden würden.
Und nun ist die Liebe weg, futsch oder zumindest abgeflacht. Und schwupps: Uns fallen all die Dinge auf, die wir vorher nicht bemerkten. Die zweite Möglichkeit.
Wie auch immer es ist, wohlmöglich auch ganz anders, als in meinen Gedankengängen.
Die Liebe allein versteht es wohl wirklich einen Menschen gerade trotz seiner selbst zu lieben.
von Lisa

Hehe ja ist klar grade wenn man der/die verlassene ist will man natürlich nicht zugeben, dass man verlezt ist.
AntwortenLöschenIch finde es nur kindisch wenn man den/die andere/n dann hasst und "eh nie geliebt " hat ich kenn auch so peinliche verhalten wo dann der eine teil des ex paares nicht zu einer party kommen wollte weil der andere da war :D und das man sich so zum affen macht ist klar ;)
Wie man mit Ex-Partnern umgeht, ist glaube ich immer schwierig, aber wir finden auch, dass man doch über dieses "Phänomen" hinweg sehen sollte, irgendwas hat man am Anderen ja schließlich mal gemocht, da sollte man es doch zumindest aushalten, gemeinsam auf Partys zu sein, bzw die gemeinsamen Freunde, die man hat, nicht vor die Wahl stellen.
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