Noch steht nichts fest, aber eine Änderung an der Spitze gibt es wohl auf jeden Fall, denn für die FDP sieht's echt schlecht aus.
Ich hätte jetzt direkt mal ein paar Vorschläge, wie man etwas, was mich persönlich immer wieder auf die Palme bringt, ändern könnte.
Auch, wenn ich mittlerweile aus der Schule raus bin, so pisst mich die Schulpolitik offen gesagt echt an.
Meiner Meinung nach sollten die Leute, die es was angeht, direkt befragt werden, zum Beispiel sollte man doch mal Schüler aus jeder Schulform fragen, ob die überhaupt Bock auf Gesamtschulen haben.
Was ihrer Meinung nach fehlt im Unterrichtsplan. Aber nein, Leute, die seit mindestens 20 Jahren aus der Schule raus sind, entscheiden solche Dinge.
Und was die Wahlen angeht: Viele Leute sagen, sie wissen nicht, wen sie wählen sollen. Ich versteh das voll und ganz.
Eigentlich gibt es nämlich auch für mich keine Partei, der ich mich guten Gewissens zuordnen kann, allerdings teile ich in Sachen Energiewende die Meinung der Grünen. Wirtschaftlich bin ich eher bei der CDU. Und wen wähle ich jetzt?
Meiner Meinung nach kämen wir dem Begriff der Demokratie viel näher, wenn die Bürger von Frage zu Frage eine Partei wählen könnten. Wie genau das umzusetzen ist, weiß ich nicht, aber ich habe auch keine Politik studiert. Ich denke, es muss irgendwie möglich sein.
Die FDP ist nicht unbedingt meine präferierte Partei, der Vorsitzende der FDP-Jugendorganisation Junge Liberale genießt aber auf gewisse Weise meine Sympathie.
Er wurde zum vernichtenden Ergebnis der diesjährigen Bundestagswahl befragt und räumte ein, dass dieses Ergebnis hausgemacht ist, dass die Wahlkampagne schwach war.
Er sagte: "Der nächste Schritt im Wahlkampf wären doch Plakate mit Hundewelpen und dem Slogan 'Bitte bittte wählt uns' " gewesen.
Ich ließ mich dadurch inspirieren und habe mal ein paar Plakate gestaltet, ich bitte euch alle darum, das Ganze nicht so bierernst zu nehmen. ;)






Die Krux an der Schulreform ist meiner Meinung nach die, dass seit den offenbar verheerenden Ergebnissen der PISA-Studien pausenlos an den Schulformen herumgedoktort wird. Es gibt überhaupt gar kein Konzept, das man überhaupt eine Reform als solche nennen könnte. Veränderungen brauchen ja bekanntermaßen Zeit, insbesondere aber doch wohl im Bildungssystem, schließlich dauert der ganze "Prozess" von Kita bis zum Abitur ja wohl etwa 16 Jahre.
AntwortenLöschenIn meiner Zeit in diesem Bildungssytem wurden nun nach ein ander verschiedene Änderungen vorgenommen. Zunächst wurde die Orientierungsstufe abgeschafft, wohl um die Schüler früher "sortieren" zu können- eine grundlegende Fehlannahme, aber sei's drum. Dann gab es zunächst mehr oder weniger einheitlich ein Abitur nach 12 Jahren. Kurz darauf allerdings, wenn noch schlauere Leute an die Regierung kommen, wird vieles wieder über den Haufen geworfen und man strebt eine vollkommen gegensätzliche Richtung im Bildungssystem an.
Nun werden bespielsweise in Niedersachsen verstärkt Gesamtschulen gefördert, in Hamburg gibt es anstatt Haupt- und Realschulen nur noch Stadtteilschulen, Gymnasien und Gesamtschulen, von letzteren eine mannigfaltige Vielfalt mit zig verschiedenen Ausrichtungen sowie als intergrierte und kooperative Variante.
Wer wurde allerdings in diesen Prozessen, die von halbseidenen "Experten" in Kultusministerien oder Senaten beschlossen wurden, an wenigsten eingebunden? Aha, Schüler und Lehrer, die tatsächlich an den Schulen arbeiten und zu lernen versuchen!
Die Antwort auf diese Missstände liegt meiner Ansicht nach nicht in eigentümlichen Bildungsstreiks, die ich dem Wesen nach für unverschämt halte. Streiken kann, wer eine Leistung erbringt und dafür seiner Ansicht nach nicht angemessen entlohnt wird; in den Schulen sind ja wohl die Schüler die Leistungsempfänger! Mit derartigen Unerhörtheiten auf tatsächlich existierende Probleme aufmerksam machen zu wollen, disqualifiziert die Teilnehmer meiner Meinung nach von jeglicher Art des konstruktiven Diskurses. Vielmehr sollten sich Schüler der Möglichkeiten gewahr werden, die ihnen ohnehin offenstehen: Starke Schülervertretungen zu wählen oder sich selbst zu engagieren und seine Stimme dort zu erheben, wo es auch angebracht und zielführend ist. Statt nur im Kämmerlein herumzumäkeln können auch Schüler in Gruppen beispielsweise mit konkreten Ideen zu ihren jeweiligen Abgeordneten gehen, oder Petitionen einreichen.
Dieser lange Prozess erscheint abschreckend und gewiss, Papier ist bekanntermaßen geduldig, aber dauerhafte und nachhaltige Veränderungen bedürfen einer sorgsamen Ausarbeitung, konstruktive Auseinandersetzungen mit allen Beteiligten und vor allem ein Konzept, dass ein grobes Ziel vorgibt. Was passiert, wenn mit blindem Aktionismus auf freilich vorhandene Probleme reagiert wird lässt sich derzeit an mehreren Stellen erkennen; Bildungsreformen, Euro-Rettungen und vor allem die Energiewende sind nur einige so genannte Reformen auf einer langen Liste von zum Scheitern verurteilten Versuchen, große Probleme mit unkoordinierten, aktionistischen Kurzschlusshandlungen in den Griff zu bekommen.
Als allererstes: Vielen Dank für deine Mühe, all das mal aufzuschreiben. Manchmal flutscht es, aber ich weiß selbst, dass man manchmal auch lange braucht, um in Worte zu fassen, was einen bewegt.
LöschenUnd ich muss dir recht geben.
Und, was mich wirklich mal interessieren würde, ist, wer hier der oder die anonyme Kommentator(en) ist/sind.
Ich finde, dass da echt spannende Sichtweisen zum Vorschein kommen und wer möchte, darf selbstverständlich seinen Namen drunter setzen. Vermutlich kenne ich die meisten Leute, die diesen Blog lesen, mich würde es wirklich interessieren, wer hier so fleißig kommentiert.
Aber generell: Danke, fürs Kommentieren :)
Also zum Thema Wahlen: Man kann ja auch wählen gehen um bestimmte Parteien (bsp. AfD) NICHT zu wählen, damit deren prozentuale Stimmenanteile sinken.
AntwortenLöschenAnsonsten nicht immer nur auf das gucken, was im Parteiprogramm steht, denn da steht komischerweise meistens, dass das alles toll ist was die da machen.
Einfach sich über die Jahre hinweg ab und zu mal informieren, was die Parteien nun WIRKLICH machen und WIE sie sich für die Sachen einsetzen.
Niklas P.